Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Nach der jüngsten Kapitalerhöhung und dem Übernahmeangebot von Acciona (WKN: 865629 / ISIN: ES0125220311) für Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) ist es rund um den Hamburger Windturbinenhersteller etwas ruhiger geworden. Dies änderte sich am Dienstag.

Nordex feierte einen wichtigen Meilenstein: Der 1000ste selbstgefertigte Betonturm für eine AW125/3000 Anlage verließ das brasilianische Werk Lagoa do Barro do Piauí für den 595-MW-Windpark „Lagoa dos Barros“. Noch besser: Auf der Grundlage des aktuellen Auftragsvolumens für Anlagen der AW-Plattform wird Nordex bis Ende 2020 weitere 1000 Betontürme fertigen.

Allerdings waren Anleger am Dienstag nicht wirklich in Feierlaune. Die im TecDAX und SDAX gelistete Nordex-Aktie musste trotz der Neuigkeiten den Rückwärtsgang einlegen. Ohnehin legte die Erholungsrallye des Papiers in den vergangenen Wochen eine Pause ein. Auch die Euphorie über die verbesserte Auftragslage scheint vorerst verflogen zu sein.

FAZIT. Die Nordex-Aktie hat sich zuletzt von ihrem Zwischentief bei knapp unter 9 Euro deutlich entfernt. Zwar scheint der Schwung aktuell etwas raus zu sein. Zumal sich der deutsche Onshore-Windenergiemarkt in keine guten Verfassung befindet. Immerhin kann Nordex auf das internatinale Geschäft verweisen. Außerdem dürfte der Nordex-Aktie auch die allgemeine Börsenberuhigung helfen.

Anleger, die von der Stärke von Nordex überzeugt sind, können mit einem Mini Future Bull (WKN: HZ43E8 / ISIN: DE000HZ43E80) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben mit dem Mini Future Bear (WKN: HZ179Y / ISIN: DE000HZ179Y5) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

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