Bildquelle: Pressefoto Evonik

Im August hatten wir uns zuletzt mit der Evonik-Aktie (WKN: EVNK01 / ISIN: DE000EVNK013) beschäftigt und dabei festgestellt, dass der Titel genug konsolidiert hat [hier klicken]. Das Papier war damals gerade einmal noch 22 Euro wert und litt unter der Flaute im Autosegment und einem niedrigen Ölpreis. Heute kostet der Anteilschein des Spezialchemiekonzerns immerhin schon wieder mehr als 25 Euro. Dazu haben auch die frisch veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal beigetragen.

Zwar fiel der Umsatz um rund drei Prozent auf 3,23 Milliarden Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) gar um sechs Prozent auf 543 Millionen Euro. Allerdings hatten die Marktteilnehmer vor allem auf der Ergebnisseite deutlich schlechtere Werte erwartet. Konzernchef Christian Kullmann bestätigte zudem die reduzierten Gewinn-Ziele. Sie sehen ein Ebitda mindestens auf Höhe des Vorjahres vor. Beim Umsatz ruderte der CEO leicht zurück: Aufgrund der geringeren Mengennachfrage wird er nun leicht unter Vorjahr erwartet, nachdem bislang ein Umsatz auf Vorjahreshöhe angekündigt war.

Doch dies nahm der Markt dem Manager nicht übel. Vielmehr überzeugt die Verwaltung mit einem verschärften Sparkonzept. Vor diesem Hintergrund scheint das Erreichen der Jahresziele mehr als realistisch…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Evonik

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