Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Das anhaltend schwache Umfeld in der Automobilindustrie machte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 (Ende September) auch beim österreichischen Technologiekonzern voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) bemerkbar.

Zwischen April und September fielen die Umsatzerlöse des ATX-Konzerns im Vorjahresvergleich um 2 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) fiel sogar um 23 Prozent auf 666 Mio. Euro zurück, während der Nettogewinn um 64 Prozent auf 115 Mio. Euro schrumpfte.

Da sich zuletzt insbesondere die Autobranche schlechter als erwartet entwickelte musste die voestalpine das Ergebnisziel für das laufende Geschäftsjahr auf etwa 1,3 Mrd. Euro senken. Bisher hatte sich das Management einen Wert auf dem Vorjahresniveau zugetraut. 2018/19 lag das EBITDA bei 1,6 Mrd. Euro.

FAZIT. Während die Automobilindustrie für Unternehmen wie die voestalpine derzeit noch eher wie ein Klotz am Bein wirkt, dürfte der ATX-Konzern mittel- bis langfristig von der Verbindung profitieren. Schließlich bieten die anstehenden Veränderungen in der Branche, zum Beispiel in Richtung Elektromobilität, auch große Chancen. Ein Grund, warum die voestalpine in diesem Bereich weiter fleißig forscht.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der voestalpine-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des ATX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: GB1Y2E / ISIN: DE000GB1Y2E8) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: GB1YZG / ISIN: DE000GB1YZG2) die Gelegenheit auf fallende Kurse der voestalpine-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

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