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Nachdem sich der DAX in den vergangenen Tagen eine Verschnaufpause gegönnt hatte, stieg das wichtigste deutsche Börsenbarometer am heutigen Dienstag um 0,65 Prozent und ging mit 13.283,51 Punkten aus dem Handel.

Das war heute los. Zu der positiven Marktstimmung hatten neben positiv aufgenommenen Quartalsergebnissen auch erfreuliche Konjunkturdaten beigetragen. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland verzeichneten im November einen deutlichen Anstieg auf minus 2,1 Punkte. Im Vormonat lagen die Konjunkturerwartungen noch bei minus 22,8 Zählern. Zudem verbesserte sich die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland leicht. Für die Stimmungsaufhellung wurde die Aussicht auf einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU, eine geringere Wahrscheinlichkeit für US-Strafzölle auf Autoimporte aus der EU und eine Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA verantwortlich gemacht.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Die Aktie des Halbleiterkonzerns kletterte um 6,18 Prozent in die Höhe. Infineon hatte trotz eines schwierigen Marktumfelds überzeugende Ergebnisse zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2018/19 (Ende September) vorgelegt. Darüber hinaus kann sich der Ausblick sehen lassen: Das Unternehmen rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 5 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte und mit einer Segmentergebnis-Marge von etwa 16 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Erlöse um 6 Prozent auf 8,03 Mrd. Euro gesteigert, während die Segmentergebnis-Marge einen Wert von 16,4 Prozent erreichte.

Mit einem Kursplus von 3,82 Prozent erwischte auch die Deutsche-Post-Aktie (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) einen guten Tag. Der Paketzusteller hatte für das dritte Quartal 2019 Umsatz- und Ergebnisverbesserungen ausgewiesen. Während die Umsatzerlöse im September-Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 15,6 Mrd. Euro gesteigert wurden, kletterte das operative Ergebnis (EBIT) von 376 auf 942 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite machte sich ein negativer Einmaleffekte aus dem Vorjahr bemerkbar, während das Wachstum vor allem durch den E-Commerce-Boom angetrieben wurde.

Am DAX-Ende war heute derweil unter anderem Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) zu finden. Die Aktie des Automobilzulieferers und Reifenherstellers lag zum Handelsschluss mit 3,26 Prozent im Minus, nachdem Continental einen enttäuschenden Ausblick präsentiert hatte. Das Management rechnet für 2020 bestenfalls mit einer Seitwärtsbewegung der Pkw-Produktion.

Das steht morgen an. Zur Wochenmitte dürften Anleger vor allem auf die Oktober-Inflationsdaten aus den USA schauen. Nach drei Leitzinssenkungen hat die US-Notenbank Fed eine Pause signalisiert. Weitere Zinssenkungen könnten auf sich warten lassen. Die neuesten US-Verbraucherpreise dürften einen Hinweis liefern, wie lange diese Pause möglicherweise ausfallen wird. Auch hierzulande werden die jüngsten Verbraucherpreise veröffentlicht. Darüber hinaus stehen die Daten zur Euroland-Industrieproduktion im Monat September im Fokus.

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