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In einer Zeit, in der hierzulande über Fahrverbote für Dieselautos und die Förderung von Elektrofahrzeugen diskutiert wird, sorgt an den weltweiten Rohstoffmärkten ein ganz besonderer Börsengang für Aufsehen. Mit Saudi Aramco strebt die weltgrößte Erdölfördergesellschaft auf das Börsenparkett.

Saudi-Arabien bringt den Staatskonzern an die Börse, um die Abhängigkeit vom Ölgeschäft zu reduzieren. An den Finanzmärkten werden enorme Summen gehandelt. Saudi Aramco könnte rund 2 Billionen US-Dollar wert sein. Es bleibt jedoch fraglich, ob sich diese Dimensionen tatsächlich erreichen lassen. Schließlich wurden die Ölpreise in diesem Jahr häufig ausgebremst.

Die Notierungen für die Sorten Brent und WTI hatten selbst nach dem zwischenzeitlichen Preisauftrieb infolge der Angriffe auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien Mitte September schnell wieder den Rückwärtsgang eingelegt. In den vergangenen Wochen war jedoch eine leichte Aufwärtsbewegung zu beobachten. Es bleibt allerdings die Frage, ob diese von Dauer sein kann.

Frühere Aufwärtsbewegungen hatten sich als Strohfeuer entpuppt. Die Konjunkturschwäche, die sich in einigen Teilen der Welt zuletzt gezeigt hat, könnte eine Preisbildung nach oben begrenzen. Am 7. November senkte die EU-Kommission die BIP-Wachstumsprognose für die Eurozone und die EU für 2019 und die beiden kommenden Jahre.

Die chinesische Wirtschaft wächst ebenfalls nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren. Im dritten Quartal lag der Zuwachs im Vorjahresvergleich bei 6,0 Prozent. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat unter anderem mit dem Handelsstreit mit den USA zu kämpfen.

In den vergangenen Wochen hat sich die Situation ein wenig entspannt. Die Hoffnung der Anleger auf eine Teileinigung im Handelskonflikt und ein schrittweises Zurückfahren der gegenseitigen Strafzölle dürfte für die jüngste Kursrallye an den Börsen und die Erholung der Rohstoffnotierungen mitverantwortlich gewesen sein.

Die anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank dürfte die Rohölpreise ebenfalls angekurbelt haben. Ende Oktober wurden die Leitzinsen in den USA bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt. Niedrige Zinsen schwächen tendenziell den US-Dollar. Da Rohstoffe wie Öl in der Regel in der US-Währung gehandelt werden, sorgt dies für eine Ankurbelung der Nachfrage. Allerdings haben die US-Währungshüter eine Pause signalisiert.

Dies könnte vorerst der letzte Zinsschritt in diesem Zinssenkungszyklus gewesen sein, so dass Ölpreis-Bullen möglicherweise erst einmal nicht auf weitere Unterstützung vonseiten der Fed setzen dürfen. Außerdem sind zuletzt Zweifel aufgekommen, ob es tatsächlich zu einer Teileinigung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit kommen wird.

Spekulative Anleger, die im Fall der Ölsorte Brent steigende Notierungen erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DC0MC4 / ISIN: DE000DC0MC49) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,69, die Barriere bei 47,41 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DC36SP / ISIN: DE000DC36SP9, aktueller Hebel 4,18, Barriere bei 75,64 US-Dollar) auf fallende Brent-Kurse setzen.

Stand: 14.11.2019/ Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, db x-markets

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