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Zwar liegt der Wert für das deutsche BIP-Wachstum in Q3 mit 0,1 Prozent über den Erwartungen, doch befindet sich die deutsche Volkswirtschaft weiter in einer ausgeprägten Wachstumsdelle, die sich seit Anfang 2018 durch eine sinkende Industrieproduktion abzeichnete.

Angesichts zunehmender Nachrichten zu Kurzarbeit und Entlassungen, vor allem im Bereich Automobile und Windenergie, ließ zuletzt auch die Konsumbereitschaft der privaten Verbraucher nach. Hier gesellen sich zum zyklischen Abschwung und der geopolitisch bedingten Unsicherheit handfeste strukturelle Probleme, die die Unternehmen noch lange belasten werden.

Summa summarum wird die Wachstumsdynamik in Deutschland sukzessive weiter abnehmen, solange nicht von Seiten der Handelskonflikte oder des Brexit konkrete Fortschrittssignale kommen und dadurch aufgeschobene Investitionen nachgeholt werden.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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Bildquellen: Donner & Reuschel / markteinblicke.de

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