Bildquelle: Pressebild Wienerberger

Bei Wienerberger (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706) stehen im Management einige Veränderungen an. So soll Carlo Crosetto neuer Finanzvorstand (CFO) werden. Er übernimmt diesen Posten ab 1. März 2020 von Willy Van Riet. Der neue Mann kann trotz des schwierigen Umfelds beim österreichischen Ziegelhersteller mit guten Finanzkennzahlen arbeiten.

Wienerberger profitierte zuletzt von mehreren Entwicklungen. So trugen einige Übernahmen zum Geschäftserfolg bei. Außerdem hat das ATX-Unternehmen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Kostensenkungsmaßnahmen angestoßen. Darüber hinaus konzentriert sich Wienerberger verstärkt auf profitable Geschäfte.

Auf diese Weise konnte Wienerberger trotz einer weitgehend flachen Marktentwicklung in den ersten neun Monaten 2019 einen deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro verbuchen. Das bereinigte EBITDA stieg in der Berichtsperiode um 27 Prozent auf 457 Mio. Euro.

Für das restliche Geschäftsjahr erwartet Wienerberger aufgrund der starken Marktposition und der erfolgreichen Umsetzung von strategischen Wachstumsprojekten weiteres profitables Wachstum. Das Management bestätigte daher für das Gesamtjahr 2019 die Prognose für das bereinigte EBITDA von 570 bis 580 Mio. Euro.

FAZIT. Die starke Kursperformance der Wienerberger-Aktie zeigt, dass Anleger offenbar überzeugt sind, dass der österreichische Ziegelhersteller trotz des schwierigen Marktumfeldes weiterhin eine starke Geschäftsentwicklung verbuchen wird. Warum auch nicht? Schließlich hat Wienerberger mit einigen Maßnahmen (Konzentration auf profitable Geschäfte, Einsparungen, Übernahmen), die Grundlage für den weiteren Erfolg selbst in einem schwierigen Umfeld gelegt.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich ein HVB Mini Future Bull auf Wienerberger (WKN: HZ1VSS / ISIN: DE000HZ1VSS9) an. Wer jedoch bei Wienerberger Short gehen möchte, hat mit einem entsprechenden HVB Future Bear auf die Aktie des ATX-Konzerns (WKN: HZ4VJ4 / ISIN: DE000HZ4VJ49) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

Bildquelle: Pressebild Wienerberger

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