Bildquelle: Pressefoto Tesla

Für seinen Einstieg in den, vor allem in den USA, sehr lukrativen Pickup-Markt hat Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) ein sehr unkonventionelles Design gewählt. Die dreieckige Form des Cybertrucks erinnert tatsächlich an Zukunftsfilme. Man mag das Aussehen hässlich, mutig oder erfrischend neu finden, auf jeden Fall sorgt es für Gesprächsstoff.

Auch das Panzerglas, das bei einer Vorführung einer Metallkugel nicht standhalten konnte und Risse zeigte, sorgt dafür, dass über Tesla und die Präsentation des Cybertrucks gesprochen wird. Konzernchef Elon Musk fällt dann die Aufgabe zu, das Missgeschick auf seine charismatische Art und Weise wegzulächeln.

Genauso hat er in der Vergangenheit nicht erreichte Verkaufsziele oder hohe Verluste Teslas weggelächelt. Marktteilnehmer haben ihm vieles verziehen. So auch zuletzt. Im Vergleich zu ihrem Anfang Juni bei 177 US-Dollar erreichten Jahrestief hat sich die Tesla-Aktie zuletzt stark erholt gezeigt und ihrem Wert innerhalb weniger Monate in etwa verdoppelt.

Inzwischen ist selbst das Allzeithoch, das sich knapp unter der Marke von 390 US-Dollar befindet, in Reichweite. Zwar sorgte die missglückte Cybertruck-Präsentation für kurzfristige Kursverluste, von solchen Rückschlägen hat sich Tesla jedoch bisher immer erholen können. Ohnehin konnte das Unternehmen zuletzt mit einigen positiven Schlagzeilen aufwarten.

So sorgte Tesla hierzulande für Aufregung, als bekannt wurde, dass der Konzern einen Standort für seine europäische Fabrik gefunden hat. Der E-Autostandort Deutschland erhält einen weiteren Schub. Tesla will die „Gigafactory 4“ auf einem Gelände in der Nähe Berlins bauen. Dabei soll die deutsche Hauptstadt weit mehr als nur ein Produktionsstandort sein.

In Berlin ist auch ein Ingenieurs- und Designzentrum geplant. Was für den E-Autostandort Deutschland gut ist, könnte die heimischen Autobauer BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003), Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) und Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) möglicherweise weniger erfreuen. Schließlich werden sie auf diese Weise noch mehr unter Druck gesetzt, Erfolge im Elektroautomarkt zu präsentieren.

Etwas, was Tesla egal sein dürfte. Zumal das Unternehmen genug mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Diese bekommt der Konzern jedoch immer besser in den Griff. Ein Grund, warum für das dritte Quartal 2019 ein überraschender Gewinn verbucht werden konnte. Der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn lag zwischen Juli und September bei 143 Mio. US-Dollar. Für Freude sorgte bei Anlegern auch das bestätigte Jahresziel. So sollen in 2019 mindestens 360.000 Autos ausgeliefert werden. Im nächsten Jahr soll dann mit den „Robotaxis“ so richtig die Post abgehen. 2021 ist dann der Cybertruck an der Reihe.

Anleger, die von der Stärke von Tesla überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MC4TEA / ISIN: DE000MC4TEA5) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Auch Shorties steht ein passender Mini-Future (WKN: MF1631 / ISIN: DE000MF16312) zur Verfügung.

Wer von den Aussichten für die Elektromobilität und Zulieferer, zum Beispiel aus den Bereichen Batterieherstellung, überzeugt ist, sich jedoch breiter aufstellen möchte, kann einen Blick auf den E-Mobilität Batterie Index werfen. Dieser fasst zehn Unternehmen zusammen, die in besonderer Weise von vom Siegeszug der Elektromobilität und des Batteriesektors profitieren sollten. Dazu gehören Tesla, genauso wie der chinesischen Elektrowagenbauer und Batteriehersteller BYD, VARTA oder der US-Spezialchemieunternehmen Albemarle.

Anleger, die auf den E-Mobilität Batterie Index setzen möchten, können mit einem Faktorzertifikat 4x Long (WKN: MC2G7Y / ISIN: DE000MC2G7Y2) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Tesla

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