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Während der Handel an der Wall Street am heutigen Donnerstag feiertagsbedingt ausfiel, waren es trotzdem Nachrichten aus den USA, die die Stimmung am deutschen Aktienmarkt maßgeblich beeinflussten.

Das war heute los. Wie sollte es dieser Tage auch anders sein, stand einmal mehr der Handelsstreit zwischen China und den USA im Fokus. Die Proteste gegen die Pekinger Regierung in Hongkong sorgen dafür, dass die Handelsstreitigkeiten weiter verkompliziert werden.

US-Präsident Donald Trump hatte ein Gesetz zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong gebilligt und damit den Ärger der chinesischen Regierung auf sich gezogen. Chinas Außenministerium sprach sogar von „harten Gegenmaßnahmen“. Marktteilnehmer reagierten entsprechend nervös. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich die Kursverluste im DAX in Grenzen hielten.

Das waren die Tops & Flops. In der ersten deutschen Börsenliga stand vor allem MTU Aero Engines (WKN: A0D9PT / ISIN: DE000A0D9PT0) im Fokus. Der Triebwerkshersteller hielt seinen Kapitalmarkttag ab. Auf diesem wagte der DAX-Neuling einen ersten Ausblick auf 2020. Wachstum sieht das Management im kommenden Geschäftsjahr in den zivilen Bereichen, während das Militärgeschäft stabil bleiben dürfte. Laut Prognose soll das operative Ergebnis im hohen einstelligen Prozentbereich zunehmen. Der Ausblick brachte der MTU-Aktie zunächst leichte Kursverluste ein, im späten Handel konnte das Papier jedoch in die Gewinnzone drehen und mit einem Kursplus von 0,62 Prozent in einem schwachen Marktumfeld aus dem heutigen Handel gehen.

Am Indexende waren vor allem Automobilwerte zu finden. Beispielsweise musste die BMW-Aktie (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) einen Kursverlust von 1,5 Prozent hinnehmen. Ein Grund waren die negativen Nachrichten im Zusammenhang mit dem Thema Handelsstreit.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Woche könnten die Impulse aus Übersee relativ schwach ausfallen. Am Tag nach Thanksgiving findet an den US-Börsen lediglich ein verkürzter Handel statt. Trotzdem gilt es, eine ganze Reihe von Konjunkturdaten zu verarbeiten. Hierzulande dürften im Hinblick auf das weitere Vorgehen der Europäischen Zentralbank vor allem die November-Inflationsdaten für die Eurozone interessant sein.

Im Oktober lag die Teuerungsrate gerade einmal bei 0,7 Prozent. Darüber hinaus werden die Euroland-Arbeitsmarktdaten für den Monat Oktober veröffentlicht. Die deutschen November-Arbeitsmarktdaten stehen ebenfalls zur Veröffentlichung an, genauso wie die deutschen Oktober-Einzelhandelsumsätze.

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