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Am Montag lautete das Fazit diverser globaler Markit-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe: unentschieden zwischen Konjunkturoptimisten und Pessimisten. Zwar übertrafen die Werte für die Eurozone, Deutschland, Frankreich und USA jeweils die Erwartungen und lagen höher als im Vormonat, doch deuteten sie – bis auf Frankreich – alle auf eine weiter sinkende Industrieproduktion hin.

In China überzeugte zwar der entsprechende HSBC-Einkaufsmanagerindex, allerdings wurde die positive Stimmung durch einen mit nur 48,1 Punkten deutlich unter den Erwartungen liegenden ISM-Einkaufsmanagerindex in den USA getrübt. Im Zuge dessen fielen die europäischen Aktienmärkte deutlich ins Minus. Die wahrscheinliche Verschiebung des Handelsdeals zwischen China und den USA auf das kommende Jahr baute diesen noch aus. Die erhoffte konjunkturelle Bodenbildung bleibt also noch unsicher.

Weiteren Aufschluss dazu geben im Laufe der Woche die Auftragseingänge in der Industrie, das Wachstum der Industrieproduktion für Oktober in Deutschland sowie die Oktober-Auftragseingänge und der Arbeitsmarktbericht in den USA. Angesichts der weiterhin bestehenden Quasi-Vollbeschäftigung und vor dem Hintergrund des anstehenden Weihnachtsgeschäfts dürfte der Konsum die Dynamik der US-Volkswirtschaft allerdings weiter hoch halten.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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