Bildquelle: markteinblicke.de

Wer gestern auf eine schnelle Gegenreaktion im DAX spekuliert hatte, sah sich nur bis zum Mittag bestätigt. Denn ab da ließ der Schwung im deutschen Leitindex merklich nach, und die Gewinne – noch am Morgen war der Index bis auf das Intraday-Top bei 13.086 Punkten geklettert – bröckelten wieder ab. Zur Schlussglocke blieben lediglich +0,19% stehen, damit hat es nicht gereicht, für den direkten Re-Break bei 13.000 Zählern. Das heißt:

Auf die deutschen Blue Chips kommen neue Aufgaben zu. Dazu zählen nun neben einer Rückeroberung der 13.000er-Marke und der damit verbundenen Stabilisierung auch die Verteidigung der Haltezone bei 12.900 – die gestern mit dem Tagestief bei 12.927 beinahe schon auf den Prüfstand gestellt wurde. Sollten die Kurse unter 12.900 abrutschen, rückt sofort der Haltebereich bei 12.815/12.800 als Unterstützung nach. Doch auch auf der Oberseite wartet einige Arbeit:

Die Stabilisierung oberhalb von 13.000 Zählern wurde bereits angesprochen, doch für eine Rückkehr in den Aufwärtsmodus wäre weitaus mehr erforderlich. Beispielsweise der Ausbruch über den Bremsbereich zwischen 13.170 und 13.204, dem zügig ein Schlusskurs über der 13.300er-Schwelle folgen sollte, idealerweise verbunden mit einem neuen Jahreshoch. Erst danach könnte über einen Angriff auf das 2018er-Allzeithoch nachgedacht werden.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC64LR DM8D19
Basispreis 11.641,17 14.810,91
Knock-out-Schwelle 11.641,17 14.810,91
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 9,19 7,24
Kurs1) 14,17 17,92

1)Uhrzeit: 04.12.2019 08:18:22

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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