Bildquelle: Pressefoto Allianz

Für die Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005) laufen die Geschäfte weiter rund, wie die Geschäftszahlen der ersten 3 Quartale des laufenden Jahres belegen. So wurde der Umsatz im Vergleich zum Zeitraum Januar bis September 2018 um 8 Prozent auf 106,9 Mrd. Euro gesteigert. Und beim Gewinn wurde ein Plus von 7 Prozent verzeichnet (6,3 Mrd. Euro). Mit diesen Zahlen ist der DAX-Konzern auf dem besten Wege, für das laufende Gesamtjahr neue Bestmarken beim Umsatz und beim Gewinn aufzustellen.

Bündnis mit Microsoft
Dass Europas größte Versicherungsgesellschaft auch im nächsten Jahr auf dem Wachstumskurs bleiben wird, ist höchst wahrscheinlich, denn die Allianz erschließt sich weitere lukrative Geschäftsbereiche. So will sich der Münchener Konzern in einem Bündnis mit Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) zum führenden Software-Anbieter für das Geschäft mit dem Risiko entwickeln. Dazu wird die Allianz wesentliche Teile des hauseigenen Software-Systems ABS anderen Unternehmen der Versicherungsbranche auf Microsofts Cloud-Servern anbieten.

Veraltete Software-Systeme
Außerdem will die Allianz den Quellcode ihres Systems als Open-Source-Software offenlegen, womit externe Entwickler neue Funktionen entwickeln und einbauen können. Der Hintergrund der Kooperation: Viele Versicherungsgesellschaften haben mit veralteten Software-Systemen zu kämpfen, die aufwendig und teuer zu verwalten sind. Ein klassisches Problem ist zum Beispiel die mangelnde Austauschbarkeit der Daten, wenn beispielsweise Kfz- und Lebensversicherungsverträge auf unterschiedlichen Systemen betrieben werden.

Trend zur Cloud
Gleichzeitig nimmt die Datenmenge an Kundeninformationen in einem solchen Ausmaß zu, dass die Kapazität der eigenen Server nicht mehr ausreicht. Weil große Datenspeicher Kapital, Strom und IT-Angestellte kosten, geht der Trend hin zur Migration auf externe Cloud-Server. Mit dem Bündnis mit Microsoft bestätigt sich eine in der Software-Branche gerne zitierte Weisheit: Wenn sich die Wirtschaft digitalisiert, wandeln sich auch traditionelle Unternehmen zu IT-Firmen.

Umfassendes Produktportfolio
Noch ist es für die Allianz aber nicht so weit, denn die Hauptumsatztreiber sind nach wie vor das klassische Versicherungsgeschäft und Finanzdienstleistungen. Der Konzern bietet ein umfassendes Angebot in den Bereichen Schaden- und Unfallversicherung sowie Lebens- und Krankenversicherung an.

Das Produktportfolio erstreckt sich dabei von allgemeinen Lebens-, Haftpflicht- und Autoversicherungen über Reise- und Kreditversicherungen bis hin zu Assistance-Leistungen. Außerdem gilt die Allianz als einer der weltweit größten Vermögensverwalter, wobei Kunden etliche Anlageprodukte und -Services offeriert werden. Das Versicherungsangebot wird zudem in einigen Ländern um Bankprodukte ergänzt.

Wertvollster Finanzwert im DAX
Wie erfolgreich die Geschäfte für die Allianz laufen, zeigt sich auch an der Wertentwicklung der Aktie. Nachdem in den Krisenjahren 2001 bis 2003 (Dotcom-Crash) und 2008/2009 (Finanzkrise) erhebliche Kursrückschläge verbucht werden mussten, ging es für die Notierungen ab 2012 wieder sukzessive nach oben.

Zwischen Anfang 2012 und Ende 2019 konnte sich der Kurs in etwa verdreifachen. Damit beläuft sich der Börsenwert auf inzwischen über 90 Mrd. Euro, was die Allianz zum wertvollsten Finanzwert im DAX krönt.

Wer auf steigende Kurse der Allianz-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VF2Y1V / ISIN: DE000VF2Y1V3) an. Skeptiker haben Gelegenheit, mit passenden Hebelprodukten (WKN: VF49YD / ISIN: DE000VF49YD1) auf auf fallende Kurse des DAX-Wertes zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Allianz

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