Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem der DAX am heutigen Dienstag zeitweise um knapp 1,7 Prozent in die Tiefe und damit deutlich unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke gerutscht war, konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Nachmittag eine beeindruckende Aufholjagd starten.

Das war heute los. Für Entspannung hatte ein überraschend deutlicher Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im Dezember um 12,8 Punkte auf 10,7 Zähler gesorgt. Noch deutlicher wirkten sich jedoch neuerliche Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen den USA und China aus.

Am kommenden Sonntag wollte die US-Regierung weitere Zölle auf chinesische Einfuhren erhöhen. Das „Wall Street Journal“ berichtet nun jedoch, dass beide Seiten Schritte unternehmen würden, die für eine Verschiebung dieser Zollerhöhungen sorgen sollen. Darüber hinaus konnten sich Demokraten und Republikaner in Washington endlich auf verschiedene Punkte des USMCA genannten Freihandelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada einigen. Dieses soll das NAFTA-Abkommen ablösen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnten sich angesichts des lange Zeit sehr schwachen Marktumfelds vor allem sogenannte defensive Werte hervortun. Unter ihnen war auch der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) zu finden. Die FMC-Aktie verzeichnete einen Kurszuwachs von 1,44 Prozent. Damit konnten die Anteilsscheine die bereits gestern gestartete Erholung fortsetzen.

Im Gegensatz dazu musste die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) Kursverluste von 4,56 Prozent verkraften. Dies brachte den Anteilsscheinen des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München den letzten Platz im DAX ein. Das Unternehmen muss derzeit mit negativen Berichten vonseiten der „Financial Times“ leben. Zudem gerät Wirecard häufig ins Visier von Shortsellern. Gestern und heute wurden neue Bewegungen in dieser Hinsicht registriert. Laut Bundesanzeiger hielt der US-Hedgefonds Slate Path Capital eine Shortposition von 1,1 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals. Im Fall von TCI Fund Management liegt die Netto-Leerverkaufsposition bei 0,54 Prozent.

Das steht morgen an. Am morgigen Mittwochabend steht eine weitere Leitzinsentscheidung der Fed an. Allerdings hatte die Notenbank bereits signalisiert, nach drei Zinssenkungen seit Ende Juli erst einmal eine Pause einzulegen. Daneben stehen zur Wochenmitte in den USA die neuesten Verbraucherpreise im Fokus. Hierzulande werden jedoch keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht.

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