Bildquelle: Pressefoto Henkel

Bei Henkel (WKN: 604843 / ISIN: DE0006048432) hatten wir erst Anfang November von den Problemen und dem anstehenden Wechsel an der Vorstandsspitze berichtet [hier klicken]. Schon damals merkten wir an, dass ein nachhaltiger Sprung über die 95-Euro-Marke ein klares Kaufsignal für die Vorzugsaktie wäre. Doch leider blieb dieser Sprung bis heute aus. Denn der scheidende Vorstandschef Hans Van Bylen hat den Kapitalmarkt auf ein weiteres schwaches Jahr vorbereitet.

Er geht davon aus, dass 2020 die Ergebnisse weiter sinken werden und der Umsatz im besten Fall geringfügig wächst. Das nervöse Industrieumfeld belastet vor allem die Klebstoffsparte, die wiederum stark an der Automobil-Industrie hängt. Zudem sind höhere Investitionen vorgesehen, die den Gewinn weiter sinken lassen. Deshalb erwartet der Konzern eine so niedrige operative Profitabilität wie seit Jahren nicht mehr.

 

Kein Wunder, dass die Analysten schnell den Daumen senken und die Anleger sich noch schneller von dem Papier trennen. Es stürzte im Zwischentief unter die 90-Euro-Marke ab und sucht dort nun einen Boden. Mit Blick auf die Fundamental-Bewertung scheint auch ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16 in diesem nervösen Umfeld eine relativ hohe Bewertung darzustellen…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Henkel

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