Bild: Zertifikate Awards / DZB Media GmbH

Nach mehreren Jahren mit wechselnden Gewinnern hat sich die DZ Bank in diesem Jahr mit dem dritten Sieg in Folge an der Spitze festgesetzt. Auf dem zweiten Platz folgt Vontobel mit dem geringsten Punkteabstand der vergangenen beiden Jahre. Den größten Punktzuwachs verbuchte die HypoVereinsbank, die mit Platz drei zum ersten Mal überhaupt auf das Siegertreppchen in der Gesamtwertung vorrückt. Die ZertifikateAwards gelten seit vielen Jahren als die führende Auszeichnung für die besten Anbieter und Produkte im deutschen Markt für Strukturierte Wertpapiere.

Insgesamt wurden bei der Award-Gala am 21. November 2019 in Berlin in 14 Kategorien Preise überreicht. Bei zehn davon hatte eine Jury aus 30 Experten in einer geheimen Abstimmung die Gewinner bestimmt. Der DZ Bank als späterer Gesamtsiegerin gelang dabei gleich fünfmal der Sprung aufs Podium. Sie wurde sowohl bei „Expresszertifikaten“ als auch beim produktübergreifenden Gesamtangebot im „Primärmarkt“ als bester Emittent ausgezeichnet. Hinzu kamen zweite Plätze bei Bonus- und bei Discountzertifikaten, sowie ein dritter Platz bei Aktienanleihen.

Die neue Nummer zwei im deutschen Zertifikatemarkt, Vontobel, konnte die beiden Kategorien für „Aktienanleihen“ und „Partizipation“ sehr deutlich für sich entscheiden. Jeweils direkt dahinter folgte in beiden Produktklassen die HypoVereinsbank, die damit das Fundament für den dritten Platz in der Gesamtwertung legte. Hinzu kamen für die HypoVereinsbank zwei dritte Plätze in den beiden am härtesten umkämpften Kategorien: „Kapitalschutz“ und „Primärmarkt“.

Die höchste Punktzahl in einer der Einzelkategorien sammelte einmal mehr HSBC bei der Wertung zum besten „Anlegerservice“. 24 der 30 Experten hatten sie als einen der Top-3 benannt. Ebenfalls für einen Top-Service gegenüber Anlegern wurden BNP Paribas und auch Vontobel geehrt. Bei den traditionell hart umkämpften „Hebelprodukten“ belegte die Commerzbank zum fünften Mal in Folge den ersten Platz. In diesem Jahr lieferte ihr die Zweitplatzierte Morgan Stanley aber ein denkbar enges Rennen und blieb am Ende nur wenige Punkte hinter der Commerzbank zurück. Den dritten Platz in dem breiten Verfolgerfeld hinter den beiden Führenden sicherte sich HSBC.

Bei der Wahl zum „Zertifikatehaus des Jahres“ hat die Commerzbank die Scharte aus dem Vorjahr ausgewetzt. Imposante 41,2 Prozent der rund 19.500 Teilnehmer stimmten für sie und sorgten für einen doppelten Rekord. Denn nicht nur die Teilnehmerzahl des Votings war so hoch wie noch nie; es hat auch nie einen so hohen Stimmenanteil für den siegreichen Emittenten gegeben. Platz 2 bleibt mit ebenfalls starken 30,4 Prozent bei der DekaBank. Den dritten Platz in der Gunst des Publikums belegte zum ersten Mal in der beinahe 20-jährigen Award-Geschichte die BNP Paribas. Der Titel für das „Zertifikat des Jahres“ ging an ein besonders renditestarkes Expresszertifikat der Société Générale.

Abseits der Emittenten wurden auch die Besten Online-Broker und Zertifikate-Portale ausgezeichnet. Dort leistet nach dem Urteil der Teilnehmer OnVista den besten Service – und dies wie im Vorjahr gleich doppelt: Denn mit der OnVista Bank und Onvista.de gingen beide Trophäen an sie. Dahinter folgen Comdirect und ING Diba (Broker), sowie finanzen.net und boerse-stuttgart.de (Portale).

Bild: Zertifikate Awards / DZB Media GmbH

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