Bildquelle: markteinblicke.de

Nach eingehenden Gesprächen mit dem Management von Starbucks (WKN: 884437 / ISIN: US8552441094) hat sich die amerikanische Großbank J.P. Morgan dazu entschlossen, den Konzern von „Neutral“ auf „Übergewichten“ hochzustufen. Zusätzlich wurde das verbundene Kursziel von USD 90 auf USD 94 angehoben.

Überzeugt haben die Analysten von J.P. Morgan hierbei vor allem die mittel- und langfristigen Wachstumsziele des Konzerns. Seit Jahresbeginn konnte das Papier bereits um rund 37,5 Prozent zulegen und hat somit eine bessere Performance als der Markt (Nasdaq – 30 Prozent) abgebildet.

Starkes Wachstum auch in den Folgejahren geplant

Während der Heimatmarkt von Starbucks, die USA, mit 15.000 Filialen fast als gesättigt bezeichnet werden kann, ist das Unternehmen dort weiterhin auf selektivem Wachstumskurs. Es werden weiterhin Filialen in Städten eröffnet, in denen die verfügbaren Filialen die potentielle Nachfrage nicht bedienen können.

Auch in dem schwierigen chinesischen Markt ist das amerikanische Unternehmen erfolgreich auf Wachstumskurs. Obwohl viele internationale Unternehmen Probleme mit dem Markteintritt in China haben, eröffnet Starbucks in dem Land rund eine neue Filiale pro Tag.

Wettbewerbsvorteil durch Community-Effekte in der digitalen Infrastruktur

Starbucks zählt inzwischen 17,6 Mio. Mitglieder in seinem digitalen Vorteilsprogramm. Dadurch hat das Unternehmen eine gute Basis geschaffen, um Werbemaßnahmen effektiv an die Kundschaft kommunizieren zu können und die Infrastruktur verstärkt zu nutzen.

Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass Starbucks das ganze Jahr über saisonale, zeitlich limitierte Angebote in seinem Produktportfolio hat, die perfekt über die digitale Infrastruktur beworben werden können. Gerade im Herbst und Winter erfreuen sich die saisonalen Produkte von Starbucks großer Beliebtheit.

Weiterentwicklungen und Innovationen runden das Geschäftsmodell ab

Wenn man an das Geschäftsmodell eines Baristas denkt, sind Innovationen normalerweise nicht das erste Thema, an das man denkt. Trotzdem hat es Starbucks geschafft, seine Kunden mit modernen Interpretationen des klassischen Kaffees zu binden.

Besonders zu nennen ist hierbei das Angebot an kaffeehaltigen Kaltgetränken, das zu dem grundsätzlichen Wachstum des Unternehmens beigetragen hat. In die Entwicklung neuer Getränke wird laut CEO Kevin Johnson auch in der Zukunft stark investiert…

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