Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Aktienmärkte haben wirklich cool auf die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten reagiert. Am Donnerstag schickt sich der DAX an, sich seiner historische Bestmarke weiter zu nähern. Es fehlten ihm gerade einmal 100 Punkte.

Man könnte meinen, dass Aktien derzeit das einzig Wahre sind. Sind sie ja auch – ein bisschen. Wenn man als langfristig orientierter Anleger sein Geld solide anlegen möchte, dann führt an einem Sachwert-Investment wie der Aktie kein Weg vorbei.

Jedes Depot sollte es haben. Es ist aber nicht der einzige Weg, sein Geld langfristig gut und solide anzulegen. Das Thema Gold-Investment sollte jeder Anleger mit auf dem Schirm haben. Nach wie vor sollte jedes Depot einen bestimmten Gold-Anteil haben.

Ich möchte an dieser Stelle nun gewiss nicht wieder mit der „seit tausenden von Jahren fasziniert Gold die Menschen auf der ganzen Welt“-Story anfangen. Aber ein bisschen hat es schon damit zu tun. Gold ist eine beständige Währung – und nicht umsonst gilt das gelbe Edelmetall seit jeher als ein so genannter sicherer Hafen, den Investoren in wirtschaftlich turbulenten Zeiten gerne ansteuern.

Die nackten Fakten. Gehen wir an dieser Stelle einfach mal die nackten Fakten an – in Form der Charttechnik: Der Goldpreis verzeichnete nach der Jahrtausendwende eine steile Kurs-Rallye. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2011 hatten sich die Notierungen in etwa verfünffacht, wobei im September 2011 zwischenzeitlich neue Allzeithochs knapp über der 1.900-US-Dollar-Marke zu Buche standen. Daraufhin folgte eine scharfe Kurskorrektur.

Bis Ende 2015 setzte der Goldkurs bis auf 1.043 US-Dollar je Feinunze zurück, was ausgehend von den vorangegangenen Höchstständen ein Minus von 45 Prozent bedeutete. Nachdem sich der Kurs bis Mitte 2016 wieder zurück bis auf 1.369 US-Dollar nach oben arbeitete, gingen viele Goldanhänger von einem neuen Bullenmarkt aus, der jedoch zunächst ausblieb.

Denn es folgte ein dreijähriger Seitwärtslauf, der sich in der Spanne zwischen rund 1.350 US-Dollar pro Feinunze und 1.120 US-Dollar abspielte. Der Befreiungsschlag nach oben gelang dann schließlich im Juni 2019. Der Goldpreis brach über das Top vom Juli 2016 bei 1.369 US-Dollar nach oben aus, womit ein starkes charttechnisches Kaufsignal generiert wurde. Der neue Höhenflug setzte sich in den folgenden Monaten fort, womit für das vergangene Jahr ein sattes Kursplus von 19 Prozent zu Buche stand (Jahresschlusskurs: 1.520 US-Dollar).

Fazit. Auch das neue Jahr 2020 könnte für Goldfreunde sehr erfreulich ausfallen. Im laufenden Monat Januar arbeitete sich der Goldpreis weiter vor bis in den Bereich der 1.600er-Marke. Das nächste Kursziel ist jetzt das 2012er-Top bei 1.789 US-Dollar. Darüber rückt dann wieder das 2011er-Allzeithoch bei 1.911 US-Dollar in den Fokus. Bis hier hin eröffnet sich aktuell ein Gewinnpotenzial von rund 20 Prozent.

… und mal abgesehen von diesem Gewinnpotenzial – es ist immer gut, physisches Gold sein Eigentum zu nennen. Wenn das dann noch mit einer soliden Rendite verbunden ist – was will man als Anleger mehr?

take care,
Euer Goldfinger

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[…] den Höhenflug des Goldes richtig einstufen will. Vergangene Woche hatte ich dazu bereits eine ausführliche Gold-Analyse veröffentlicht. Daher lassen Sie uns doch diese Woche einmal ein Investment anschauen, das vieles (wenn auch nicht […]