Bildquelle: Pressefoto HelloFresh

Viele Menschen würden gerne selbst Kochen. Dabei ergeben sich jedoch viele Herausforderungen. Zum Beispiel beim Einkauf. Wenn man ein bestimmtes Gericht im Sinn hat, müssen zunächst sämtliche Zutaten gefunden werden. So manch exotische Zutat ist nicht in jedem Discounter um die Ecke vorhanden. Ein anderes Problem sind die benötigten Mengen. Dafür hat HelloFresh (WKN: A16140 / ISIN: DE000A161408) eine Lösung parat.

Jeder kennt das: Beim Einkauf der Zutaten für ein bestimmtes Gericht kann so einiges übrig bleiben. Später weiß man nicht, was man mit den überschüssigen Zutaten anstellen soll. Sie verderben. Dies ist nur ein Grund, warum Lebensmittelverschwendung in unserer Gesellschaft ein Problem ist. HelloFresh bietet einen Ausweg. Die von dem SDAX-Unternehmen angebotenen „Kochboxen“ sind nicht nur mit den Rezepten für die jeweiligen Gerichte ausgestattet, sondern auch mit den grammgenauen Zutaten.

Der Aktienmarkt zeigte sich zuletzt von diesem Geschäftsmodell begeistert. In der zweiten Jahreshälfte 2019 konnte die HelloFresh-Aktie ihren Wert in etwa verdoppeln. Anfang 2020 setzte sich die Kursrallye fort, vor allem, nachdem HelloFresh bekanntgab, die eigenen Erwartungen geschlagen hatte.

Für 2019 rechnet das Management laut vorläufigen Zahlen mit einem Umsatz in Höhe von 1,808 bis 1,811 Mrd. Euro. Dies entspricht einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von etwa 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose von einem plus von 31 bis 33 Prozent wurde damit dank eines starken Schlussspurtes im Jahr 2019 übertroffen.

Auch auf der Ergebnisseite wurden die eigenen Ziele übertroffen. Die bereinigte EBITDA-Marge sollte ursprünglich zwischen 0,50 und 1,75 Prozent liegen. Tatsächlich soll sie laut vorläufigen Zahlen jedoch einen Wert zwischen 2,5 und 2,7 Prozent erreicht haben. Börsianer zeigten sich begeistert.

FAZIT. Man muss jetzt nicht unbedingt der Ansicht sein, dass HelloFresh mit seinem „Kochboxen“-Konzept entscheidend zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung und zur Rettung unseres Planeten beitragen wird. Allerdings trifft das Unternehmen den Zeitgeist, in dem Themen wie Umweltschutz, Schinung von Ressourcen oder gesunde Ernährung einen wichtigen Platz einnehmen. Neben einem „grünen Anstrich“ helfen auch starke Geschäftszahlen dabei, den Aktienkurs anzuschieben.

Wer der Ansicht ist, dass HelloFresh weiter zulegen wird, kann mithilfe von entsprechenden Hebelprodukten auf der Long-Seite (WKN: MF564V / ISIN: DE000MF564V1) sogar überproportional von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben mit entsprechenden Short-Produkten (WKN: MC1Y36 / ISIN: DE000MC1Y365) die Möglichkeit, auf fallende Notierungen des SDAX-Titels zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto HelloFresh

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