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Erst rund drei Wochen nach dem Silvesterfest bemerken die Buchhalter bei Wacker Neuson (WKN: WACK01 / ISIN: DE000WACK012), dass das alte Jahr noch schlechter gelaufen ist, als bislang erwartet. Dabei hatte das Management erst im Oktober ohnehin seinen Ausblick nach unten korrigiert.

Bei der operativen Marge wurden aus den anvisierten 8,3 bis 8,8 Prozent nur 8,0 Prozent. Logische Konsequenz: Der Aktienmarkt schickte den Anteilschein auf Talfahrt. Da half es auch nichts, dass die Prognose der Umsatzentwicklung besser ausfiel als gedacht: Bei den Erlösen lag der Baumaschinen-Hersteller mit 1,9 Milliarden Euro sogar über dem Zielband von 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro.

Am Ende des gestrigen Xetra-Handels stand ein Minus von rund zehn Prozent. Zwischenzeitlich war die Aktie auf 14,39 Euro abgerutscht. Dies entspricht, womit das 12-Monats-Tief bei 14,12 Euro aus dem Oktober nochmals getestet wurde. Die technische Gegenbewegung hat den Titel im frühen Mittwochshandel wieder leicht steigen lassen…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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