Bildquelle: Pixabay / stux

Gold ist weiterhin eine gute Option für jedes langfristig ausgerichtete Depot. Das weiß mittlerweile jeder, der ein bisschen die vergangenen Jahre an den Finanzmärkten verfolgt hat. Als Beimischung ist das glänzende Edelmetall bestens geeignet.

Wie sieht es dagegen eigentlich mit Gold-Aktien aus? Ich persönlich bin seit Jahren ein Fan von manchen Unternehmen aus der Branche. Unter anderem von Newmont. Ein Blick an dieser Stelle auf die Charttechnik der Aktie:

Im Zeitraum zwischen 2011 und 2015 verzeichnete Newmont (WKN: 853823 / ISIN: US6516391066) an der Börse eine steile Talfahrt. Nachdem die Aktie im November 2011 auf einen historischen Höchststand bei 72,42 US-Dollar geklettert war, brachen die Notierungen bis Mitte 2015 um 79 Prozent auf 15,40 US-Dollar ein.

Von diesem Boden aus folgte eine steile Kurs-Rallye, im Zuge der es bis Mitte 2016 wieder bis auf 44 US-Dollar nach oben ging. Im Anschluss wechselte die Aktie des weltgrößten Goldminenbetreibers in einen dreieinhalbjährigen Seitwärtslauf, der sich zwischen diesem Top auf der Oberseite und der runden 30er-Marke auf der Unterseite abspielte. Durch die im Sommer 2019 gestartete Aufholbewegung hat sich der Kurs inzwischen bis knapp unter die Kursbarriere bei 44 US-Dollar herangearbeitet (aktuell: 43,70 US-Dollar).

Charttechnisch wird es damit jetzt spannend, denn ein Ausbruch nach oben würde ein starkes Kaufsignal bedeuten. In diesem Fall stellt sich das nächste Kursziel auf das Zwischenhoch vom September 2012 bei 58 US-Dollar. Darüber rückt dann wieder das Allzeithoch vom November 2011 bei 72,42 US-Dollar in den Fokus. Bis hierhin errechnet sich ein mittelfristiges Gewinnpotenzial von 66 Prozent. Vor einem Einstieg bei Newmont sollten Anleger den Ausbruch über die 44er-Marke abwarten.

in diesem Sinne,
take care,
Euer Goldfinger

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