Bildquelle: Pressefoto K+S AG

Mit einem Minus von 47 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten ist die K+S-Aktie (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) der schwächste Wert aus der Börsen-Bundesliga, also aus dem DAX und dem MDAX.

Allein in den vergangenen vier Wochen verlor der Titel rund 22 Prozent. Und ein Ende der Talfahrt scheint nicht in Sicht, zumindest mit Blick auf den intakten Abwärtstrend. Denn mit dem neuen Tief bei 8,258 Euro zu Wochenbeginn bestätigte das Papier den Trend. Damit notiert die K+S-Aktie so niedrig wie seit dem Jahr 2005 nicht mehr.

Seit Dezember strebt der Vorstand eine Verschlankung des Konzerns an. Damit soll die Schuldenlast reduziert werden, die gewaltig auf die Bilanz drückt. Vor allem das US-Geschäft soll dabei losgeschlagen werden. Bislang konnte die Verwaltung hier allerdings keine positiven Nachrichten vermelden.

Und auch operativ sieht es wohl nicht sonderlich gut aus: Analysten befürchten beispielsweise eine weitere Schwäche bei den Kalidüngerpreise in Brasilien, was den Konzern gar in die roten Zahlen treiben kann. Hinzu kommen eher schwächere Kalipreise in den USA

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto K+S AG

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