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Der laufende Konzernumbau kommt der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) teuer zu stehen. Deutschlands größte Privatbank verzeichnete deshalb im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 5,7 Mrd. Euro, was den fünften Jahresverlust in Folge bedeutete.

Laut Vorstandschef Christian Sewing ist der Verlust vollständig auf die Umstrukturierung zurückzuführen. Das Geschäft in der Kernbank habe sich dagegen im zurückliegenden Jahr stabilisiert.

Drastische Sparmaßnahmen
Um den DAX-Konzern wieder zurück auf die Erfolgsspur zu führen, hat Sewing der Deutschen Bank 2019 drastische Sparmaßnahmen auferlegt. Der Anleihehandel, der früher das Aushängeschild des Instituts war, wird kräftig zurückgefahren, der Aktienhandel wird sogar vollständig eingestellt. Außerdem sollen weltweit 18.000 Arbeitsplätze wegfallen. Ende Dezember hatte die Bank noch 87.600 Mitarbeiter, 4.100 weniger als vor einem Jahr.

Neues 10-Monats-Hoch
An der Börse startete die Deutsche Bank Anfang Dezember eine neue Aufholbewegung. Seitdem legte der Aktienkurs um mehr als 20 Prozent zu und erreichte am Mittwoch ein 10-Monats-Hoch bei 7,99 Euro (aktuell: 7,75 Euro). Das nächste Kursziel liegt jetzt bei 8,32 Euro, dem 2019er-Top vom Januar. Gelingt hier der Ausbruch nach oben, stellt sich eine weitere Zielmarke auf 9,19 Euro (November-2018-Top).

Diese Unterstützungen müssen halten
Auf der Unterseite kommt es darauf an, dass das Tief vom Dezember bei 6,47 Euro nicht unterschritten wird. Sonst eröffnet sich weiteres Korrekturpotenzial bis zum August-Tief bei 5,88 Euro. Sollte auch diese Unterstützung nicht halten, droht ein weiterer Kursrutsch bis zur runden 5-Euro-Marke.

Anleger, die auf einen weiteren Kursanstieg der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VE11T2 / ISIN: DE000VE11T21) auf der Long-Seite an. Wer von fallenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Short-Produkten (WKN: VA8HJT / ISIN: DE000VA8HJT1) die Gelegenheit.

 

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[…] Wegen des laufenden Konzernumbaus hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr wieder einen Milliardenverlust eingefahren. Die Facebook-Aktie setzt am Donnerstagvormittag kräftig zurück. Anleger sind […]

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[…] eines Milliardenverlustes konnte die Deutsche Bank-Aktie (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) zuletzt deutlich zulegen. […]

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[…] Auch aus fundamentaler Sicht hat sich einiges getan. Zwar musste das Institut zuletzt einen Milliardenverlust ausweisen, allerdings scheinen die Umbaumaßnahmen endlich zu fruchten. Nun konnte auch noch die […]