Bildquelle: markteinblicke.de

Die Immobilienpreise kletterten zum Jahresende 2019 kräftig: In allen von Dr. Klein im Rahmen des Trendindikators Immobilienpreise DTI Nord & Ost untersuchten Metropolregionen stiegen sie deutlich.

Demnach legten die Häuserpreise in Berlin im Vergleich zum Vorjahr um fast 14 Prozent zu – absoluter Spitzenwert in den Metropolregionen in Nord und Ost. Erstmals steigt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser an der Spree auf 3.000 €/qm. Damit behauptet Berlin den Spitzenplatz knapp vor Hamburg, so Dr. Klein.

Allerdings sei eine gewisse Verunsicherung in der Hauptstadt spürbar: „Der Mietendeckel wirft seine Schatten voraus“, sagt Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Berlin. „Gerade Käufer, die eine Immobilie als Kapitalanlage betrachten, zögern. Auch die finanzierenden Banken kalkulieren vorsichtiger und gehen bei den zu erwartenden Mieteinnahmen eher vom worst case aus. Da wird bei der Bonität jetzt sehr genau hingeschaut“, berichtet Enkelmann.

„Hinzu kommt der große Zeitdruck bei potenziellen Käufern, um beim Wunschobjekt auch den Zuschlag zu bekommen. Vor allem bei 100-Prozent-Finanzierungen benötigen die Banken zum Teil bis zu fünf Wochen Bearbeitungszeit. Es werden zusätzliche Gutachten eingeholt, um sich abzusichern. In der Zwischenzeit sind die gewünschten Objekte häufig schon vom Markt“, so Enkelmann. Ungeachtet dieser Entwicklung steigt der Medianpreis pro Quadratmeter bei Berliner Häusern gegenüber dem letzten Vierteljahr nochmals um 65 Euro, heißt es weiter.

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