Bildquelle: Pixabay / hpgruesen

In den vergangenen Tagen sorgte das Coronavirus für eine schwache Gesamtmarktstimmung. Darunter litt natürlich auch die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Abgesehen davon haben die Anteilsscheine des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns jedoch ein beeindruckendes Comeback erlebt.

Lange Zeit wurde der Kurs der Bayer-Aktie von den Sorgen rund um die vielen Klagen in den USA in Zusammenhang mit Glyphosat gedrückt. Marktteilnehmer stellten sich die Frage, ob die milliardenschwere Monsanto-Übernahme daher ein riesengroßer Fehler des DAX-Konzerns war. Inzwischen scheint sich die Situation immer mehr zu entspannen.

Die Bayer-Aktie beendete das Börsenjahr 2019 mit einem Kursplus von rund 20,2 Prozent. Dazu hatte unter anderem die Aussicht auf einen Vergleich mit den vielen Glyphosat-Klägern beigetragen. Zumal zuletzt auch immer deutlicher wurde, dass der Vergleich Bayer weniger als befürchtet kosten könnte.

Das „Handelsblatt“ berichtete, dass Bayer-Vorstandschef Werner Baumann bis zur Hauptversammlung Ende April eine Lösung präsentieren wolle. Demnach würden sich die Verhandlungen über einen Vergleich in der Endphase befinden und den Konzern mit mutmaßlich rund 10 Mrd. US-Dollar nicht ganz so viel Geld kosten wie zeitweise befürchtet.

Außerdem könnte ein möglicher Deal immer mehr Bayer begünstigen. Die jüngste Einschätzung der US-Umweltbehörde EPA, wonach Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung für Menschen sicher und nicht krebserregend sei, setzt die Klägerseite immer mehr unter Druck, einem für sie möglicherweise weniger attraktiven Deal zuzustimmen.

FAZIT. Sollte Bayer in Sachen Glyphosat-Klagen tatsächlich bald eine Lösung präsentieren, könnten sich Anleger wieder auf positive Aspekte wie die zwischenzeitlichen Erfolge im Bereich Crop Science oder in der Pharma-Sparte konzentrieren. Darüber hinaus besteht angesichts der Kursschwäche der Bayer-Aktie in den vergangenen Jahren einiges an Aufholpotenzial.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der Bayer-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MF0FCG / ISIN: DE000MF0FCG0) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: MF1HRG / ISIN: DE000MF1HRG2) auch auf fallende Kurse der Bayer-Aktie zu setzen.

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[…] gibt endlich wieder einmal positive Nachrichten bei Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017): Der DAX-Konzern hat den Umsatz und den Gewinn im vergangenen […]