Bildquelle: Pixabay / stux

Es gibt nicht wenige Finanzjournalisten, die in den vergangenen Tagen wieder einmal auf das Thema Gold zurückkamen. Aus gutem Grund – denn die Fortsetzung des Aufwärtstrends bei der Goldpreisentwicklung erscheint realistisch.

Gleich eines vornweg – die Redaktionskollegen von marktEINBLICKE gehören zu den wenigen, die schon zu Zeiten von dieboersenblogger.de immer wieder über den Nutzen und den Vorteil von einer Gold-Position im eigenen Depot schrieben. Ok – mich mussten sie meistens bei meinen Beiträgen zügeln – dennoch:

Gold ist nicht erst wieder seit dem Coronavirus oder dem ganzen USA-China-Handelsstreit-Geplänkel en Vogue. Es ist es seit Jahren!

Natürlich hat Gold in den letzten Monaten eine beeindruckende Kursrallye gezeigt. Die kritische Marke von 1.550 Dollar je Feinunze wurde überschritten und mit knapp 1.610 Dollar wurde sogar ein kurzfristiger Höchststand erreicht.

Wer aber in Gold investiert, macht das nur bedingt „wegen der Rendite“. Es geht hier um Sicherheit. Dass nun mit dem Sprung über die Widerstandslinie von 1.550 Dollar je Feinunze das Edelmetall seine mittelfristige Seitwärtsbewegung charttechnisch durchbrach und dann noch in der Folge in mehreren Währungen, so auch in Euro gerechnet, sein Allzeithoch erreichte – das ist schön für Trader, nicht aber für einen wahren Gold-Anleger.

Dieser hat wahrscheinlich zu günstigeren Kursen nachgekauft – richtig so! Denn die Nachfrage nach Gold wird weiter anhalten, der Goldmarkt zeigt sich weiter bullisch.

Goldman Sachs sieht beispielsweise den Goldpreis bei mindestens 1.600 Dollar voraus – in 2020. Andere lehnen sich noch weiter aus dem Fenster und sagen, dass das Allzeithoch vom 6. September 2011 mit 1.921 US-Dollar überschritten werden könnte.

Die Argumente dafür sind die „üblichen“ der vergangenen Jahre: unter anderem die Goldeinkäufe der Zentralbanken. Allein 2019 haben Notenbanken rund um den Globus die eigenen Goldbestände um 600 Tonnen aufgestockt. Machen Sie es auch: Stocken Sie auch auf.

In diesem Sinne,
take care,
Euer Goldfinger

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