Bildquelle: markteinblicke.de

Das Schöne an der Börse ist: es ist alles möglich, auch das Gegenteil! Deshalb stand eine Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) in dieser Woche auch schon kurz vor der magischen 1.000-Dollar-Schallmauer (um ganz genau zu sein: bei 969 USD, was natürlich ein neues All-zeithoch bedeutete) und der DAX nahm wieder Kurs auf sein Rekordhoch vom 22. Januar – dabei waren die deutschen Blue Chips doch heute vor einer Woche erst unter die runde 13.000er-Barriere abgeschmiert. Alles längst vergessen, denn jetzt geht es aufwärts! Zum Beispiel auch für die Aktie der Deutschen Bank, die am gestrigen Donnerstag über 12% zulegen konnte und dabei sogar über die 9-Euro-Schwelle kletterte. Wer hätte das gedacht?! Also, dass Tesla an der 1.000er-Barriere kratzen würde, natürlich. Während alle (oder zumindest viele) Augen nach Palo Alto gerichtet waren, vollbrachte auch der DAX, wie bereits kurz angedeutet, ein kleines Wunder:

Abwarten!

Denn der deutsche Leitindex hat sich doch tatsächlich erfolgreich gegen den Abwärtsdruck gestemmt! Wer also bereits – vor allem unter dem Eindruck der ausgesprochen schwachen Sitzung vom vergangenen Freitag – auf eine Korrektur spekulierte und dabei auf den GD200 und/oder die 12.500er-Unterstützung schielte, für die/den hieß es zuletzt: abwarten! Zunächst ging es nämlich ziemlich zügig andersherum, sprich – nach oben! Dabei räumte der DAX alle Hindernisse auf dem Weg zum Rekordhoch beiseite und schraubte sich bis auf das Wochenhoch bei 13.607 Zählern. Damit fehlten zwischenzeitlich nur noch 33 Pünktchen, bis zur amtierenden Bestmarke. Der Teufel steckt auch hier allerdings, wie so oft, im Detail. Denn:

Aufpassen!

Mit dem Tageshoch bei 13.607 sind die Blue Chips wieder einmal hängegeblieben – und zwar an der Mai-Eindämmungslinie, die den Kursen seit geraumer Zeit das Leben bzw. Vorankommen schwermacht. Erst wenn der Ausbruch über diese Hürde gelingt und im Anschluss mit einem neuen Allzeithoch (idealerweise auch gleich per Tagesschluss) bestätigt wird, könnte der DAX in Richtung 14.000er-Schwelle davonziehen. Solange die Notierungen jedoch von der Widerstandslinie in Schach gehalten werden, gilt es, die Unterseite im Auge zu behalten. Schließlich kann der nächste Rücksetzer – so trendbestätigend er auch sein mag – jederzeit starten. Mögliche Kursziele: so ziemlich alles zwischen 13.400 und 12.900 Punkten. Ist das spannend? Auf jeden Fall!

PrimequantsEin Beitrag von Sebastian Jonkisch von Prime Quants

Prime Quants verfasst und veröffentlicht Finanzpublikationen für institutionelle und private Anleger, die ihre Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen möchten. Das angebotene Spektrum erstreckt sich von kostenfreien Markt- und Einzelwertanalysen über komplexe Research-Studien bis hin zu täglichen Prognosen und realen Trades. Weitere Informationen unter www.prime-quants.de. Dort erhalten Sie auch den kostenlosen Newsletter Market Mover.

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