Bildquelle: Ballard Power

Wer sich derzeit über die Kursbewegungen der Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) wundert, sollte einmal einen Blick auf den täglichen Börsenwahnsinn werfen, der sich im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellenwerte abspielt. Im Mittelpunkt steht dabei Ballard Power (WKN: A0RENB / ISIN: CA0585861085).

Der Kurs der Ballard Power-Aktie hat sich im Börsenjahr 2019 verdreifacht. Für 2020 steht bereits ein sattes Kursplus von rund 75 Prozent zu Buche. Das kanadische Unternehmen, das Komponenten Brennstoffzellenstacks an bekannte Kunden wie BAE Systems, den belgischen Bushersteller Van Hool oder Volkswagen liefert, erreichte zuletzt eine Marktkapitalisierung von knapp 3 Mrd. US-Dollar.

Zu Beginn dieses Jahres sorgte Ballard Power unter anderem mit dem Abschluss eines Komponenten-Liefervertrages mit SFC Energy (WKN: 756857 ISIN: DE0007568578) und seinem Kooperationspartner adKor GmbH über die Lieferung von zunächst 500 FCgen®-1020ACS-Brennstoffzellenstacks für Aufsehen. Diese Stacks sollen in den Jupiter-Stromversorgungssystemen, welche zur Notstromversorgung von Mobilfunkstationen eingesetzt werden, verbaut werden.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte eine Studie verfasst, die der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine glänzende Zukunft prophezeit. Schon in zehn Jahren soll es in vielen Fällen günstiger sein, ein Brennstoffzellenauto zu fahren als ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug oder eines mit einem Verbrennungsmotor.

Auch wenn diese Aussichten einiges an Potenzial für die Ballard Power-Aktie bereithalten sollten und der Brennstoffzellentechnologie im Bereich der Mobilität der Zukunft ein immer größerer Raum zukommt, sind die Kurssprünge von Ballard Power & Co derzeit übertrieben.

Noch immer handelt es sich dabei um eine Nischentechnologie, die es schon sehr lange gibt und der trotzdem kein Durchbruch hin zum Massenmarkt gelingen konnte. Die Autos sind viel zu teuer für Otto Normalverbraucher, während die Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen wesentlich schlechter ist als im Fall von Stationen zum Aufladen von reinen Elektroautos.

Anleger, die jedoch der Ansicht sind, dass die Übertreibungen in positiver Hinsicht noch eine Weile anhalten sollten und deshalb auf weitere Kursgewinne bei Ballard Power setzen wollen, können mit einem Faktorzertifikat (WKN: MC5ULJ / ISIN: DE000MC5ULJ6) sogar gehebelt von Kursgewinnen profitieren.

Ballard Power ist nicht das einzige Unternehmen, das vom jüngsten Hype rund um die Brennstoffzellentechnologie profitieren möchten. Zehn Unternehmen, die in besonderer Weise von der Zukunftstechnologie profitieren sollten, sind im E-Mobilität Wasserstoff Index der Börsenmedien AG zusammengefasst. Auch dieser ging zuletzt durch die Decke.

Anleger, die von der Stärke des E-Mobilität Wasserstoff Index überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Long (WKN: MC2G7U / ISIN: DE000MC2G7U0) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

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