Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

Die Finanzinvestoren Advent und Cinven planen, das Geschäft nach der Übernahme der Aufzugsparte von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) auszubauen. „Wir haben uns beim Preis nicht treiben lassen und blieben im selbstgesteckten Rahmen“, erklärte der Deutschlandchef von Advent, Ranjan Sen, dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Sens Partner bei diesem Deal, der Deutschland-Chef von Cinven, Bruno Schick, ergänzte mit Blick auf einen Ausbau des Geschäfts durch Zukäufe: „An Geld für den Ausbau weltweit fehlt es nicht. Das können durchaus einstellige Milliardenbeträge sein.“

Keine Zweifel wegen Coronovirus
Die Coronovirus-Epidemie hat die beiden Finanzinvestoren an der Übernahme der Aufzugsparte nicht zweifeln lassen. Laut Bruno Schick laufen derartige „Schwarze Schwäne“, also nicht vorhersehbare Ereignisse, in der Regel V-förmig ab. Das heißt, nach einem massiven Einbruch erfolge meist eine schnelle Erholung, sagte Sen. Als Investoren verfolgten die beiden Häuser ohnehin eine langfristige Strategie. „Uns interessiert, wie wir Unternehmen über vier bis sieben Jahre weiterentwickeln können. Wir legen ein anderes Maß an als andere“, so Schick.

Aktie im Abwärtstrend
An der Börse ist thyssenkrupp in den vergangenen Wochen erneut unter kräftigen Verkaufsdruck geraten. Seit Jahresanfang ging es für die Notierungen um 28 Prozent nach unten. Dabei wurde am Freitag zwischenzeitlich ein 17-Jahres-Tief bei 8,50 Euro markiert (aktuell: 9,05 Euro).

Sollte diese Unterstützung nach unten durchbrochen werden, würde dies ein weiteres Verkaufssignal bedeuten. Die MDAX-Aktie bleibt trotz der Fortschritte beim Konzernumbau weiterhin eine klare Verkaufsempfehlung.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der thyssenkrupp-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des  MDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC68S1 / ISIN: DE000MC68S19) auf der Short-Seite an. Optimisten haben ebenfalls mit passenden Long-Produkten (WKN: MC17PB / ISIN: DE000MC17PB6) die Gelegenheit, auf steigende Kurse der thyssenkrupp-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

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