Bildquelle: Pressefoto Teamviewer

Während die große Mehrheit der Aktien durch die Corona-Epidemie und die befürchteten wirtschaftlichen Folgen scharfe Kurseinbußen zu verkraften hatten, gibt es auf der anderen Seite auch einige wenige Gewinner der Krise. Zu diesem erlesenen Kreis gehört die Aktie von TeamViewer (WKN: A2YN90 / ISIN: DE000A2YN900).

Neue Allzeithochs
Das Technologieunternehmen konnte bereits am vergangenen Freitag um fast 8 Prozent zulegen und gehörte damit zu den Top-Performern im MDAX und im TecDAX. An diesem Montag konnte die Aktie zeitweise um weitere 9 Prozent aufsatteln und erreichte damit neue Allzeithochs knapp über der 35-Euro-Marke.

Immer mehr Home Office
Die steilen Kurszuwächse erklären sich mit Blick auf das Geschäftsmodell von TeamViewer. Das in Göppingen, Baden-Württemberg, ansässige Unternehmen ist ein Software-Hersteller für Computer-Fernwartung und Videokonferenzen. Diese Software-Lösungen werden in der aktuellen Coronavirus-Krise von immer mehr Unternehmen genutzt, die ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten lassen und Dienstreisen verstärkt einschränken, um eine Virus-Ansteckung zu vermeiden.

Jahresüberschuss nach unten korrigiert
In der zurückliegenden Woche wurde TeamViewer an der Börse noch kurzzeitig davon belastet, dass wegen zu hoch ausgewiesener aktiver latenter Steuern der vorläufige Jahresüberschuss für 2019 nach unten angepasst werden musste. Im Vorfeld war der Konzern noch von einem Überschuss von 111 Mio. Euro ausgegangen.

Starke Geschäftszahlen
Nun wurde der Gewinn auf 104 Mio. Euro nach unten korrigiert. TeamViewer betonte jedoch, dass weder die Umsatzerlöse noch das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von der Korrektur betroffen sind. Das heißt, hier steht weiterhin beim Umsatz ein Plus von 51 Prozent (390 Mio. Euro) gegenüber 2018 zu Buche.

Beim bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) wurde ebenfalls ein Zugewinn von 51 Prozent verzeichnet (182 Mio. Euro). Diese Zahlen zeigen, dass TeamViewer weiterhin kräftig wächst.

Kaufempfehlung von der DZ Bank
Das sehen auch immer mehr Analysten so. Erst Ende Februar hatte beispielsweise die DZ Bank TeamViewer von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Der Software-Hersteller ist laut der DZ Bank eines derjenigen Unternehmen, die nicht beziehungsweise kaum vom Coronavirus betroffen sind. Im Gegenteil: Durch verminderte Reisetätigkeit werde der DZ-Bank-Studie zufolge die Sensibilität, verstärkt in Richtung Fernkonnektivität zu denken, erhöht.

Hier liegen die nächsten Kursziele
Mit den neuen Allzeithochs hat die Aktie von TeamViewer neue, starke Kaufsignale generiert. Charttechnisch ist die Bahn damit nach oben vollkommen frei von Kurswiderständen. Die weiteren Kursziele stellen sich damit auf die nächsten runden Marken bei 40 und bei 50 Euro. Die Aktie ist derzeit eine klare Kaufempfehlung.

Anleger, die von weiter steigenden Kursen bei TeamViewer überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat 3X Long (WKN: MC3ZNX / ISIN: DE000MC3ZNX7) profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Teamviewer

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