Bildquelle: Pressefoto Dialog Semiconductor

Die Aktie von Dialog Semiconductor (WKN: 927200 / ISIN: GB0059822006) wurde beim jüngsten Börseneinbruch stark in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem der MDAX– und TecDAX-Titel im Januar ein 2-Jahres-Hoch bei 48,60 Euro markierte, setzte der Kurs bis Ende Februar um 36 Prozent auf rund 31 Euro zurück. Zum Monatsauftakt März konnten sich die Notierungen dann aber wieder stabilisieren, und am Mittwoch startete die Aktie mit einem Plus von zeitweise 1,3 Prozent in den Handel (aktuell: 31,70 Euro).

Umsatzrückgang soll weniger stark ausfallen
Rückenwind erhält die Aktie aktuell von den neusten Geschäftsaussichten, die am Mittwoch in London bekanntgegeben worden sind. Der Halbleiterhersteller stellt für das laufende Jahr einen weniger starken Umsatzrückgang in Aussicht als von Branchenexperten erwartet worden ist.

Die bereinigten Erlöse dürften demnach im mittleren Zehnerprozentbereich zurückgehen.
Analysten gingen zuvor für den Umsatz mit einem Minus von knapp einem Fünftel aus. Der Ausblick setze allerdings voraus, dass Lieferketten und Auftragshersteller angesichts des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus im zweiten Halbjahr wieder zur Normalität zurückkehrten, hieß es von Seiten des Konzerns.

Deutliche Ergebniseinbußen
Im vierten Quartal verringerte sich der Betriebsgewinn im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 54 Mio. US-Dollar, der Nettogewinn um fast ein Viertel auf 45 Mio. US-Dollar. Die Umsatzerlöse waren wie bereits bekannt um 12 Prozent auf 381 Mio. US-Dollar gesunken.

Positiv sticht aber die Bruttomarge hervor, die dank lukrativer Lizenzeinnahmen mit 50 Prozent einen Rekordwert erreichte. Dies zeigt, dass Dialog Semiconductor ungeachtet des schwierigen Umfelds weiterhin sehr profitabel wirtschaftet.

Aktie im Abwärtstrend
An der Börse bleibt die Lage für Dialog trotz der verhältnismäßig positiven Aussichten für das laufende Geschäftsjahr und der jüngsten Kursstabilisierung angespannt. Die Aktie notiert aktuell im Abstand von 21 Prozent unter der 200-Tage-Linie und damit in einem stark ausgeprägten Abwärtstrend.

Sollte hier das Tief vom Februar bei 31 Euro unterschritten werden, eröffnet sich weiteres Korrekturpotenzial bis zum Juni-2019-Tief bei 27,60 Euro. Die Aktie bleibt vorerst ein Short-Kandidat.

Anleger, die von der Schwäche von Dialog Semiconductor überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Short (WKN: MC0T6X / ISIN: DE000MC0T6X3) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optmisten haben mit dem Faktorzertifikat Long (WKN: MC2YQE / ISIN: DE000MC2YQE5) die Chance, auf steigende Kurse zu setzen.

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