Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Der Crash am Aktienmarkt zieht auch die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) in die Tiefe. Die Aktie setzt am Montagvormittag zeitweise um 8 Prozent zurück, womit zwischenzeitlich ein 3-Jahres-Tief bei 10,53 Euro markiert wurde (aktuell: 11,42 Euro).

Der Lufthansa-Konzern gab bekannt, dass wegen des heftigen Nachfrageeinbruchs infolge der Coronavirus-Epidemie der Flugplan noch weiter zusammengestrichen wird. Demnach soll in den nächsten Wochen die Kapazität um bis zu 50 Prozent reduziert werden.

Finanziellen Folgen sollen verringert werden
Das teilte die Lufthansa am Freitag in einer Pflichtmitteilung an die Börse mit. Die Lufthansa will die weitere Entwicklung der Nachfrage beobachten. Ziel der Maßnahme sei es, die finanziellen Folgen des Nachfrageeinbruchs zu verringern.

-30 Prozent seit Jahresanfang
An der Börse geriet die Lufthansa in den vergangenen Wochen unter massiven Verkaufsdruck. Seit Jahresanfang haben die Notierungen um rund 30 Prozent zurückgesetzt.

Hier liegen die nächsten Korrekturziele
Charttechnisch dürfte in Kürze das 2016er-Jahres-Tief bei 9,10 Euro getestet werden. Sollte diese Unterstützung unterschritten werden, eröffnet sich weiteres Abwärtspotenzial bis zum 2012er-Jahrestief bei 7,88 Euro. Die Lufthansa ist weiterhin eine klare Verkaufsempfehlung.

Anleger, die von der Schwäche von Lufthansa überzeugt sind, können mit einem Faktor-Zertifikat Short auf den DAX-Wert (WKN: VF4Y71 / ISIN: DE000VF4Y712) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optimisten haben mit dem Faktor-Zertifikat Long (WKN: VF5PQG / ISIN: DE000VF5PQG7) die Chance, auf steigende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

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