Bildquelle: Pressefoto © TUI Group

Wegen der Coronavirus-Pandemie stoppt TUI (WKN: TUAG00 / ISIN: DE000TUAG000) den größten Teil seines Geschäfts und beantragt zur Überbrückung Staatshilfe. Alle Pauschalreisen und Kreuzfahrten finden wegen der Vorgaben vieler Regierungen zur Eindämmung des Virus bis auf Weiteres nicht statt, Hotels werden geschlossen.

Kostensenkungen reichen nicht aus
„Wir ergreifen einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf unser Ergebnis abzumildern“, erklärte der Touristikkonzern. Doch Kostensenkungen reichen offensichtlich nicht aus, denn um die Umsatzausfälle abzufedern, will TUI Staatshilfe beantragen. Laut TUI geht es dabei um Staatsgarantien, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Aktie stürzt ins Bodenlose
An der Börse befindet sich TUI weiterhin im freien Fall. Die Aktie startet am Montag mit einem Minus von zeitweise fast 40 Prozent in den Handel, kann im Laufe des Vormittags aber einen Teil der Verluste wettmachen (aktuell: -34 Prozent, 2,67 Euro). Mit dem Kurseinbruch vom Montag markiert die Aktie ein neues Allzeittief, was das stärkste Verkaufssignal überhaupt bedeutet.

Weiteres Abwärtspotenzial
Seit dem Zwischenhoch vom November 2019 bei 12,71 Euro beläuft sich der Kursverlust damit auf 79 Prozent. Das nächste Korrekturziel ist jetzt die runde 2-Euro-Marke.

Anleger, die von der anhaltenden Schwäche von TUI überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Short (3x) (WKN: MC3H33 / ISIN: DE000MC3H333) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optimisten steht ein passendes Faktorzertifikat Long (2x) (WKN:  MF1H5N / ISIN: DE000MF1H5N2) zur Verfügung.

Bildquelle: Pressefoto © TUI Group

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