Bildquelle: Pressefoto Tesla

Das bockige Verhalten von Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014)-Chef Elon Musk hat nicht gefruchtet: Die Produktion der Elektroautos im Hauptwerk in Kalifornien wird nun erst einmal wegen der Coronavirus-Krise gestoppt.

Nach einer Machtprobe mit den Behörden hat der US-Elektroautobauer einem Produktionsstopp in seinem Hauptwerk im kalifornischen Fremont zugestimmt, womit sich Tesla nun also doch an die neuen gesetzlichen Vorschriften hält.

Tagelange Diskussionen
Im Vorfeld gab es tagelange Diskussionen mit den Behörden. Das Büro des örtlichen Sheriffs hatte bereits am Dienstagabend klargestellt, dass Teslas Betrieb kein unbedingt notwendiges Geschäft darstelle, das von einer wegen des Virus verhängten Ausgangssperre in der Region ausgenommen wäre. Tesla ließ die Bänder in der Fabrik mit rund 10.000 Mitarbeitern trotzdem zunächst weiterlaufen. Dann schaltete sich die Polizeichefin ein.

Produktionsstopp kommt denkbar ungelegen
Elon Musk hatte bis zuletzt die Bedenken wegen des Coronavirus nicht geteilt. Am Donnerstag twitterte Musk, dass er vermutet, die Panik würde mehr Schaden anrichten als das Coronavirus. Für Tesla kommt der ab kommenden Montag geltende Produktionsstopp denkbar ungelegen, denn derzeit wird ein Großteil der Tesla-Elektroautos in Freemont gefertigt. Auch Teslas Fabrik im Bundesstaat New York wird die Fertigung vorübergehend stoppen. Der Konzern produziert dort Photovoltaikmodule.

Kräftiges Gewinnpotenzial
An der Börse setzte Tesla nach dem neuen Allzeithoch vom Februar bei 872 Euro bis zum Mittwoch dieser Woche auf 322 Euro zurück. Seitdem konnten sich die Notierungen aber wieder bis in den Bereich der 420er-Marke nach oben arbeiten. Sollte sich die neue Aufholbewegung fortsetzen, könnte die Aktie mittelfristig wieder das vorangegangene historische Hoch ansteuern, womit sich ein Gewinnpotenzial von 108 Prozent eröffnen würde.

Diese Unterstützung muss halten
Im Fall eines neuen Rückschlags gilt es, die bei 338 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zu verteidigen. Sollte diese Unterstützung unterschritten werden, würde dies den Wechsel in den langfristigen Abwärtstrend bedeuten.

Anleger, die von der Stärke von Tesla überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Long (WKN: MC2VNS / ISIN: DE000MC2VNS8) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben mit entsprechenden Short-Produkten (WKN: MC6JWD / ISIN: DE000MC6JWD7) die Möglichkeit, auf fallende Kurse bei Tesla zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Tesla

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