Bildquelle: Hypoport

Hypoport (WKN: 549336 / ISIN: DE0005493365), Deutschlands erfolgreichstes Fintech-Unternehmen, verwöhnt Anleger mit weiteren Erfolgsbotschaften: im abgelaufenen ersten Quartal 2020 konnte das Gesamt-Transaktionsvolumen um mehr als 30% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gesteigert werden, wobei bei den Genossenschaftsbanken das Volumen mehr als verdoppelt werden konnte. Ebenso erfreulich ist, dass der deutliche Anstieg durch die Gewinnung weiterer Marktanteile in allen drei Produktgruppen Immobilienfinanzierung, Bausparen und Ratenkredit erreicht wurde, die alle drei erneut Steigerungsraten deutlich oberhalb des jeweiligen Marktumfeldes aufweisen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie kriegt Hypoport bisher nicht zu spüren, doch das wird wohl nicht so bleiben. Trotzdem…

…zeigen die präsentierten Zahlen, welche Power in Hypoports Plattform-Business steckt.

In der mit Abstand größten Produktgruppe Immobilienfinanzierung wurde das Transaktionsvolumen um 38% auf €16,7 Mrd. (Q1/19: €12,1 Mrd.) gesteigert, das Transaktionsvolumen der zweitgrößten Produktgruppe Bausparen stieg um 22% auf €3,1 Mrd. (Q1/19: 2,5 Mrd.) und das Volumen der kleinsten Produktgruppe Ratenkredit stieg um 14% auf €1,0 Mrd. (Q1/19: €0,9 Mrd.) an.

FINMAS, der Teilmarktplatz für Institute der Sparkassenorganisation, erhöhte sein Transaktionsvolumen in den ersten drei Monaten 2020 um 50% auf €2,0 Mrd. (Q1/19: €1,3 Mrd.), während die Institute des genossenschaftlichen Bankensektors durch Nutzung des für sie konzipierten Teilmarktplatzes GENOPACE ein um 159% erhöhtes Volumen von €1,7 Mrd. (Q1/19: €0,7 Mrd.) erwirtschaften. Zusätzlich zu der guten Entwicklung der Sparkassen und genossenschaftlichen Institute haben sich auch die Volumen der auf Europace vertretenen ungebundenen Finanzierungsvertriebe sowie der privaten Banken stärker als das Marktumfeld entwickelt.

Die Produktangebotsseite des Kreditmarktplatzes Europace setzt sich aus den drei Anbietergruppen Private Banken & Versicherungen, Sparkassen und Genossenschaftsbanken zusammen. Private Banken & Versicherungen stellen weiterhin die stärkste Gruppe dar und vergaben als Produktgeber im ersten Quartal 2020 Darlehen in einem Volumen von €14,6 Mrd. (Q1/19: €11,7 Mrd.), die Sparkassen erhöhten ihr vergebenes Kreditvolumen auf €3,4 Mrd. (Q1/19: €2,3 Mrd.) und die Genossenschaftsinstitute auf €2,8 Mrd. (Q1/19: €1,5 Mrd.).

Hypoport-CEO Ronald Slabke kommentiert:

Alle vier Nutzergruppen konnten zum Jahresauftakt ihre Marktanteile deutlich steigern. Dabei sehen wir eine anhaltend hohe Dynamik bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Durch die in Folge der COVID19-Pandemie herrschenden Kontaktsperre in Deutschland haben sich noch keine negativen Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen von Europace im ersten Quartal ergeben. Dies erklärt sich auch durch die typischerweise späten Auswirkungen eines Rückgangs der Immobilientransaktionen auf die nachgelagerte Immobilienfinanzierung. Die genauen Auswirkungen des zu erwartenden Konjunktureinbruchs auf das Immobilienfinanzierungsvolumen in Deutschland lassen sich derzeit noch nicht seriös quantifizieren.

Mit anderen Worten: es ist absehbar, dass die Finanzierungstätigkeit im zweiten Quartal sinken wird und das wird auch an Hypoport nicht spurlos vorübergehen. Allerdings erzielen die angeschlossenen Banken deutliche Produktivitätsgewinne, indem sie über die Hypoport-Plattformen Kredite anbieten und vermitteln. Dabei funktioniert dies auch kontaktlos, so dass die Banken ihr Geschäft über die Hypoport-Plattformen deutlich ausweiten dürften, weil ihr Kreditgeschäft über den Kundenkontakt in den Filialen weitgehend zum Erliegen kommen dürfte…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter…

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Hypoport

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