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Die Sonnenstrahlen sind schon warm, die Bäume tragen erste Knospen und ein paar Pflanzen beginnen schon zu blühen. Der lang ersehnte Frühling ist da. Doch dieses Jahr wird das Osterfest ein anderes werden. Sämtliche Urlaube sind gestrichen, Ausflüge sollen nicht stattfinden und nicht einmal Familien und Verwandte sollen sich an Ostern, dem beliebten Familienfest, treffen. Also heißt es für uns alle, das Beste aus dieser Situation zu machen und das Fest im kleinen Kreis zu genießen.

Kulinarisch darf man sich an Ostern allerdings etwas Leckeres gönnen und sich selbst für das Zuhause bleiben belohnen. Was würde sich dazu besser eignen als eine kleine Grillparty in den eigenen vier Wänden? Wer einen Garten besitzt, hat es zugegebenermaßen derzeit etwas leichter und kann die frische Luft einfach auf seiner Terrasse genießen. Zum Grillen steht hier schon der Holzhohle-Grill oder der Gas-Grill bereit. Für Balkone eignen sich die rußfreien Elektro-Grills am besten, um die Nachbarn nicht zu belästigen oder die Hausordnung einzuhalten. Wer gar keine Möglichkeit zum Grillen im Freien hat, kann sich einen Indoor-Grill zulegen und muss auf das Oster-Grillen ebenfalls nicht verzichten. Die marktEINBLICKE Redaktion hat die verschiedenen Grillarten einmal genauer für Sie unter die Lupe genommen.

Grillen mit Kohle

Die Masse schnappt sich einen Holzkohle-Kugelgrill: Rund 70 Prozent der Deutschen setzen auf den Klassiker Holzkohle. Für viele gibt es ohnehin nur diese eine Art zu grillen. Auf diese Weise erlebt man das offene Feuer, die Raucharomen im Fleisch oder die Grillstreifen, eben alles das, was für viele Menschen das Grillen ausmacht. Zu den Nachteilen zählen das lange Warten auf die ideale Glut oder der entstehende Qualm und Rauch, die den Einsatz von Holzkohlegrills auf Balkonen von Miethäusern in der Regel ausschließen.

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Grillen mit Gas

Wer sofort loslegen möchte, schafft sich am besten einen Gasgrill an. Die gewünschte Gartemperatur kann beim Gasgrill einfach per Regler eingestellt werden. Qualm und Rauch werden im Vergleich zum Holzkohlegrill weniger. Außerdem ist die Reinigung in der Regel einfacher. Allerdings haben viele Berührungsängste mit Gasflaschen. Ihre Anschaffung ist außerdem etwas schwieriger als der Kauf von etwas Holzkohle. Darüber hinaus fehlen dem Fleisch die Raucharomen.

Grillen mit Hybrid

Hat nichts mit dem Auto vor der Haustür zu tun. Aber das Prinzip ist ähnlich. Statt zwei Antriebsarten beim Autofahren gibt es beim Hybrid-Grill zwei Varianten des Grillens. Ideal für alle Grillfans, die sich partout nicht zwischen einem Gas- oder Holzkohlegrill entscheiden können. Das Coole – das Grillen mit Gas als auch das Grillen mit Holzkohle geht auch gleichzeitig. Die Anschaffung eines solchen Grills hat durchaus Vorteile. So spart ein Hybridgrill trotz seiner Größe beispielsweise Platz, da für beide Zubereitungsarten nur ein Grill notwendig ist.

Grillen mit Hitze

Wer gerne das perfekte Steak genießen möchte, kann sich einen Beefer zulegen. Der Beefer zaubert mit 850 Grad Celcius Oberhitze eine leckere Kruste auf die Außenseite des Steaks. Trotz der großen Hitze bleibt das Fleisch super weich und saftig. Steaks vom Rind, Schwein, aber auch Lamm, Geflügel und Fisch können im Beefer zubereitet werden. Und das Tolle ist, dass das Grillgut schon nach etwa vier Minuten verzehrfertig ist. Hier liegt der Vorteil im Vergleich zum Smoker.

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Grillen mit Rauch

Wer es gerne amerikanisch mag und statt zu grillen eher ein Barbecue veranstalten möchte, schaut sich vielleicht einmal einen Smoker an. Wer einmal das Platzproblem, die Rauchentwicklung, die sehr lange Garzeit von drei bis vier Stunden und aufwärts, sowie die hohen Kosten außer Acht lässt, wird sich über unglaubliche Geschmackserlebnisse bei seinen Spareribs freuen.

Grillen mit Strom

Bei echten Grillfans verpönt, bei denjenigen, die es einfach mögen, sehr beliebt: Der Elektrogrill. Wer nur einen Balkon zur Verfügung hat, jedoch nicht auf das Grillen verzichten möchte, setzt einen Elektrogrill ein. Dieser stört die Nachbarn nicht. Die Inbetriebnahme geht noch schneller und einfacher als beim Gasgrill. Also auch für Grillneulinge geeignet. Die Reinigung ist ebenfalls ein Kinderspiel.

Grillen Indoor

Für alle Grillfans, die zuhause grillen wollen, eignet sich ein elektronischer Tisch-Grill. Diese verfügen je nach Modell bis zu 2.400 Watt und haben voreingestellte Programme zum Grillen von Fisch, Fleisch und Burgern. Die Handhabung geht ganz einfach: Stecker rein und warten, bis der Grill heiß ist. Raucharoma gibt es hier nicht. Wer darauf nicht verzichten mag, kann einen raucharmen Holzkohle-Indoorgrill verwenden. In Zimmern, die gut zu lüften sind, geht das auch. Allerdings wäre ein Balkon dazu idealer.

Welche Grillart nun Ihr Favorit ist oder ob Sie lieber verschiede Grills gleichzeitig im Einsatz haben – wir wünschen ein gutes Gelingen!

Weitere Teile unserer Serie „Grillen geht immer!“

Grillen geht immer! (Teil 1: Die Grilltypen)

Grillen geht immer! (Teil 2: Die Grillmethoden)

Grillen geht immer! (Teil 3: Die No-Gos beim Grillen)

Grillen geht immer! (Teil 4: Die Must Haves für Grillfans)

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[…] Beide Grillmethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Wählen Sie je nach Situation selbst die richtige Technik aus. Manche Dinge gehen allerdings gar nicht beim Grillen! Über die No-Gos des Grillens erfahren Sie mehr in Teil 3 der marktEINBLICKE Grill-Tipps. Hier geht es zu Teil 1 – die Grilltypen. […]

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