Bildquelle: Pixabay / manfredrichter

Kaum wird es draußen wieder warm, zieht es die Männer an die Grills. Doch was so einfach aussieht, bedarf doch etwas Übung. Das perfekte Steak auf den Teller zu bringen will gelernt sein. Die folgenden Fauxpas dürfen Ihnen beim Grillen auf keinen Fall passieren! Beachten Sie dazu unsere marktEINBLICKE No-Go-Tipps zum Thema Grillen.

Die No-Go Liste des Grillens

Spiritus & Co.

Bitte keine Hektik beim Grillen! Kein Spiritus und sonstige chemischen Grillanzünder zum Anzünden – und der Fön bleibt ebenfalls im Bad!

Die Sparflamme

Oh, das ist peinlich. Mitten im Barbecue-Feeling geht die Flamme aus. Gasgriller haben immer eine Gasflasche in Reserve!

Essenreste am Rost

Ein Grillrost gehört nach jedem Event gereinigt! Monatelange alte Essensreste sind nur eklig und haben nichts mit Dry-Age zu tun. Einfach nach jedem Grillvorgang den Rost ausbrennen und mit einer Edelstahlbürste die Reste vom Rost entfernen.

Gekühltes Grillgut

Bitte nicht das Steak aus dem Kühlschrank direkt auf den Rost. Durch das kalte Grillgut sinkt die Temperatur des Grillrostes so stark ab, dass der Bratvorgang nicht richtig in Gang kommt. Dadurch bekommt man nur ein zähes und trockenes Stück Fleisch.

Angekohlte Steaks

In vielen Saucen sind Zucker, Melasse oder Honig. Diese werden schnell sehr dunkel und verbrennen. Das Fleisch verkohlt. Daher besser die Saucen ganz spät auftragen.

Beim Grillen kann man Fehler machen (Bildquelle: Pixabay / SnaXXy)

Bierpansche

Kurz gesagt: Trinken Sie das Bier zum Grillen, aber lassen Sie es sein, den Gerstensaft auf Ihre Steaks & Co zu schütten! Dadurch werden Aschepartikel von Kohle und Briketts aufgewirbelt, die sich wiederum auf dem Fleisch festsetzen. Dabei kann es zu einer vermehrten Bildung von krebserregenden Stoffen kommen.

Gabelmanagement

Sie sollten eine Grillzange haben! Das gehört zur Grundausstattung. Denn beim Wenden mit der Gabel bzw. dem Einstechen der Gabel tritt Fleischsaft aus und das Steak wird trocken und zäh. Zum anderen kommen hier ebenfalls giftige und krebserregende Stoffe zum Vorschein, sobald der Fleischsaft auf die Kohle tropft.

Der „Anschneide-Check“

Die Gäste haben Hunger, es kommt die Frage auf „ist das schon duuurch?“ Und dann kommt das Messer, mit dem das Steak angeschnitten wird. Sie erreichen damit das Gleiche wie mit der Gabel. Die Lösung wäre ein Einstechthermometer.

Gleich auf den Teller

Auch wenn die Kids oder Gäste mosern: Lassen Sie Ihrem Grillgut ein bisschen Ruhezeit. Der Grund ist ganz einfach: Beim Grillen bekommt das Steak von außen Hitze ab, das Wasser im Fleisch wird nach innen gedrängt, weil es von der Hitze weg diffundiert. Nach dem Grillen sollte es sich wieder verteilen können. Und lassen Sie die Alufolie weg! Das Fleisch soll abkühlen können.

Holzkohle birgt auch Gefahren (Bildquelle: Pixabay / KRiemer)

Asche auf den Boden

Nie nach dem Grillen die Asche auf dem Rasen oder unter Bäumen ausleeren. Die Brandgefahr ist zu hoch, auch am nächsten Tag – und für Barfuß-Fans kommt es auch nicht zu Verbrennungen.

Kohlenentsorgung

Vollständig erkaltete Grillkohle gehört in den Restmüll, nicht in die Biotonne. Sie ist – im Gegensatz zu Essensresten – nicht kompostierbar.

Brennende Kohle

Heiße Kohle muss generell gelöscht werden. Am besten mit Wasser. Alternativ können die Kohlereste in einem feuerfesten Behälter auskühlen. Es reicht jedoch in der Regel nicht aus, einfach etwas Sand oder Erde über die noch heißen Kohlen zu schütten, denn Grillkohle speichert die Hitze und glüht noch lange nach. Daher ist auch bei augenscheinlich kalter Kohle Vorsicht geboten.

Weitere Teile unserer Serie „Grillen geht immer!“

Grillen geht immer! (Teil 1: Die Grilltypen)

Grillen geht immer! (Teil 2: Die Grillmethoden)

Grillen geht immer! (Teil 3: Die No-Gos beim Grillen)

Grillen geht immer! (Teil 4: Die Must Haves für Grillfans)

Bildquelle: Pixabay / manfredrichter

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