Bildquelle: markteinblicke.de

Das nächste Bitcoin-Halving, die Halbierung der Entlohnung, die für das «Schürfen» von Bitcoin erfolgt, steht kurz bevor – und die Spannung, ob es auch dieses Mal zu einer vorübergehenden Kursrallye kommen könnte, steigt.

Historisch gesehen hat sich der Bitcoin-Kurs jeweils nach den Halvings stark erhöht. Es ist jedoch alles andere als sicher, dass dies auch in diesem Jahr passieren wird. Für Anleger könnten sich aber interessante Opportunitäten ergeben. Bitcoin ist noch immer die weit verbreitete digitale Währung und die führende Kryptowährung in Bezug auf Marktwert, Gesamtmarktkapitalisierung und Anzahl der Transaktionen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 125 Mrd. US-Dollar liegt damit mit einem großen Abstand vor der «zweitgrößten» Währung, Ethereum, die eine Marktkapitalisierung von rund 17,5 Mrd. US-Dollar aufweist (Quelle: Coinmarketcap, 15.04.2020).

Entstehung des Bitcoins

Der erste Bitcoin wurde am 3. Januar 2009 geschürft und wurde erstmals im Oktober 2009 zum Preis von 0,000764 US-Dollar pro Bitcoin an einer Kryptobörse gelistet. Am 22. Mai 2010 wurde die erste kommerzielle Transaktion mit Bitcoin durchgeführt, bei der ein Programmierer zwei Pizzen mit 10’000 Bitcoins zu einem Preis von 0,0025 US-Dollar je Bitcoin kaufte. Seither ist der Bitcoin-Preis drastisch gestiegen. Im Februar 2011 erreichte ein Bitcoin erstmals die Äquivalenz von einem US-Dollar. Im März 2017 lag der Preis für einen Bitcoin erstmals über dem Spotpreis für eine Unze Gold und am 17. Dezember 2017 erreichte der Bitcoin seinen Höchststand von 19’290 US-Dollar. Von diesem Höchststand musste Bitcoin relativ schnell wieder Abschied nehmen – aktuell handelt er bei rund 7’000 US-Dollar. Die Schwankungen im Bitcoin-Preis sind beträchtlich und die verschiedensten Gegebenheiten – wie zum Beispiel die regelmäßigen «Halvings» haben einen wesentlichen Einfluss auf die Kursentwicklung des Bitcoins. Aber was genau ist eigentlich ein Halving?

«Halving» als Kurstreiber?

Wer Rechenleistung zur Bereitstellung von Transaktionen bereitstellt, wird mit Bitcoins entlohnt. Damit jedoch nicht zu viele Bitcoins im Umlauf sind, wird diese Entlohnung in regelmäßigen Abständen halbiert. Als der unbekannte Gründer Satoshi Nakamoto den ersten Bitcoin Anfang 2009 geschürft («Mining») hat, wurde er mit 50 Bitcoins entlohnt. Nach fast vier Jahren wurde die Entlohnung auf 25 Bitcoins halbiert. Die letzte Halbierung auf 12,5 Bitcoins fand im Juli 2016 statt. Ab dem 24. Mai 2020 wird das Schürfen von Bitcoin mit nur noch 6,25 Bitcoins entlohnt. Dadurch wird die Bitcoin-Zufuhr künstlich verknappt, um den Preis des Bitcoins zu stabilisieren. Das Halving hatte historisch betrachtet jedoch erhebliche kurzfristige Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs, der in der Folge eine regelrechte Kursrallye hinlegen konnte. Ob das auch dieses Jahr der Fall sein wird, lässt sich nicht voraussagen. Denn die vergangene Performance liefert keinerlei Hinweise auf die künftige Entwicklung. Für Anleger könnten sich aber interessante Opportunitäten ergeben…

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