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Die Auftragseingänge für die US-Industrie gaben im März um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach. Auch für Deutschland werden rückläufige Auftragseingänge um 10 Prozent und ein Einbruch der Industrieproduktion um 7,4 Prozent erwartet.

Im Laufe der Woche werden in den USA und Europa einige Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht, die allesamt noch schlechter ausfallen dürften als die der Industrie. Der Hintergrund ist, dass viele Industrieunternehmen im Zuge der gerade anlaufenden wirtschaftlichen Wiederbelebung deutlich schneller die Vorkrisen-Auftrags- und Umsatzniveaus erreichen können als manche Dienstleister.

Die noch länger geltenden Abstandsregelungen können in der Produktion leichter umgesetzt werden als bei direktem Kundenkontakt und die krisenbedingt ausgefallenen Industrie-Aufträge werden oftmals nachgeholt. Im Fokus dieser Woche stehen auch die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.

Es wird mit einem historischen Anstieg der Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent im März auf 16 Prozent im April gerechnet. An den Aktienmärkten könnte sich der Konsolidierungsmodus daher vorerst fortsetzen.

 

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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Bildquellen: Donner & Reuschel / Pixabay / klaushh

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