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Der offizielle April-Arbeitsmarktbericht der US-Regierung hielt einige traurige Höhepunkte bereit. Im Vormonat wurde die unglaubliche Zahl von 20,5 Millionen Stellen abgebaut, während die Arbeitslosenquote auf 14,7 Prozent schnellte.

Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der jüngsten Finanzkrise lag das Minus höchstens bei rund 800.000 Arbeitsplätzen in einem Monat. Angesichts dieser Entwicklungen zeigten sich die Börsen in dieser Woche relativ ruhig. Zumal die Zahlen nicht einmal so schlimm wie befürchtet ausfielen. Laut Bloomberg hatten Marktexperten zuvor mit rund 22 Millionen verlorenen Stellen bei einer Arbeitslosenquote von etwa 16 Prozent gerechnet.

Investoren hoffen, dass das wirtschaftliche Leben nach den jüngsten Lockerungen der Corona-Beschränkungen langsam zur Normalität zurückkehren sollte. Dies gab dem DAX Auftrieb und sorgte für ein deutliches Wochenplus, so dass selbst die 11.000-Punkte-Marke wieder in greifbare Nähe rückte. Allerdings steht die jüngste Erholung aufgrund des Coronavirus weiterhin auf sehr wackeligen Beinen.

Deutschland

Mitte Februar 2020 kletterte die im TecDAX– und MDAX gelistete Bechtle-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei 149,20 Euro. Danach folgte der Corona-Schock. Doch inzwischen hat sich das Papier wieder an diese Rekordmarke herangekämpft. Wie war das so schnell möglich? Mehr dazu hier.

Infineon ist im Kampf gegen das Coronavirus vertreten. Millionen von Infineon-Chips kommen in Beatmungsgeräten zum Einsatz. Diese sind im Zuge der Verbreitung der Lungenkrankheit COVID-19 besonders wichtig. Allerdings sorgen die wichtigen Infineon-Kunden aus der Automobilbranche für Probleme. Mehr dazu hier.

So langsam öffnen auch Geschäfte außerhalb des Lebensmitteleinzelhandels. Gut für die Textilindustrie. Allerdings heißt dies nicht, dass die Menschen nun in Scharen in die Modeläden in den Innenstädten stürmen. Zumal weiterhin Kontaktbeschränkungen gelten. Gut für Online-Modehändler wie Zalando. Mehr dazu hier.

International

Tesla-Chef Elon Musk hat eine klare Meinung zum Thema Wasserstoffauto. Er hält die Idee für „überaus dumm“, unter anderem, weil die Wasserstoffherstellung extrem inneffizient sei. Andere setzen jedoch auf die Brennstoffzellen- bzw. Wasserstofftechnologie als Antrieb für die Mobilität der Zukunft. Dazu gehört auch Ballard Power. Mehr dazu hier.

Der Erfolg im Kampf gegen das Coronavirus scheint derzeit in einem großen Maße davon abzuhängen, wie die Wirksamkeit und Sicherheit des ursprünglich gegen Ebola entwickelten Medikaments Remdesivir beim Einsatz bei COVID-19-Patienten in Studien bewertet wird. Remdesivir gehört zum US-Biotechnologiekonzern Gilead Sciences. Mehr dazu hier.

In Zeiten von Corona sehnen sich Anleger nach Lichtblicken. Für einen solche sorgte der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla. Konzernchef Elon Musk sorgte dagegen für neue Aufregung. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

Die Berichtssaison zum ersten Quartal 2020 findet in der kommenden Woche eine Fortsetzung. Es berichten unter anderem Under Armour, Henkel, Carl Zeiss Meditec, Nordex, SoftBank, Tecent Music, Tilray (Montag); BioNTech, Alcon, Aareal Bank, Allianz, Deutsche Post, E.ON, Hochtief, Ströer, TeamViewer, thyssenkrupp, Toyota, 1&1 Drillisch (Dienstag); Cisco, Commerzbank, CropEnergies, Deutsche Wohnen, Leini, Mowi, NetEase, SAF-Holland, Sixt, Salzgitter, Sony, United Internet Verbund, Schloss Wachenheim (Mittwoch); Alibaba, Stratasys, NortonLifeLock, Salesforce, Bilfinger, Beiersdorf, CANCOM, Ceconomy, Deutsche Telekom, Dürr, Evotec, Mayr-Melnhof Karton, Merck KGaA, RWE, SMA Solar, Südzucker, Wirecard, Wienerberger, zooplus (Donnerstag); JD.com, V.F. Corp, BVB, Richemont, Varta (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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