Bildquelle: Pixabay / LoveToTakePhotos

Der norwegische Lachs-Spezialist Mowi (WKN: 924848 / ISIN: NO0003054108) blieb nicht von der weltweiten Coronavirus-Pandemie verschont. Allerdings profitiert das Unternehmen von einigen Zukunftstrends, die die durch Corona erlittene Delle schnell vergessen machen sollten.

Fleischersatz kommt im Mainstream an

Spätestens seit Beyond Meat (WKN: A2N7XQ / ISIN: US08862E1091) ist das Thema Fleischersatzprodukte auch im Mainstream angekommen. In den Industrieländern setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass der Fleischkonsum zu hoch ist. Um der Gesundheit willen und zur Schonung knapper Ressourcen schauen sich die Menschen nach Alternativen um.

Neben veganem Fleischersatz spielt auch das Thema Fisch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, weniger Fleisch von Kühen, Schweinen oder vom Huhn zu verzehren. Insbesondere im Vergleich zur Rinderzucht kann der Fischfang für weniger Ressourcenverschwendung sorgen. Zudem gilt Fisch als sehr gesund. Es ist jedoch nicht so, dass nicht auch der Fischfang seine eigenen Probleme hätte.

Eine Lösung

Die Überfischung der Meere ist nur eines davon. Fischfarmen können eine Lösung darstellen. Unternehmen, die sich mit den Themen Fischzucht, Fischfang, Fischzuchtanlagen sowie Verpackung und Vertrieb von Fisch beschäftigen, rechnen sich gute Zukunftschancen aus. Dazu gehört auch der norwegische Lachszucht-Spezialist Mowi (früher: Marine Harvest).

Die weltweite Nummer eins für den Atlantischen Lachs erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit seinen weltweit knapp 15.000 Mitarbeitern Umsatzerlöse in Höhe von mehr als 4,0 Mrd. Euro. Derzeit kommt Mowi auf einen Börsenwert von rund 8,5 Mrd. Euro. Dank der Wachstumsaussichten im Bereich Aquafarming dürfte dieser ansteigen. Nun war es jedoch Zeit für die Ergebnisse zum ersten Quartal 2020:

COVID-19 macht sich bemerkbar

Im März-Quartal schrumpfte das operative Ergebnis EBIT von 196 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 109 Mio. Euro. Dafür wurde von Managementseite hauptsächlich der Lockdown infolge der Coronavirus-Pandemie verantwortlich gemacht. Die Umsatzerlöse fielen im Vorjahresvergleich um 9,6 Prozent auf 885 Mio. Euro.

Die Lachsproduktion war ebenfalls rückläufig. Das Erntevolumen wurde mit 83.119 Tonnen beziffert, nach 104.118 Tonnen im Vorjahr. Trotzdem bleibt es bei der Gesamtjahresprognose von 450.000 Tonnen. Zudem sah man es bei Mowi positiv, dass inzwischen erste Corona-Beschränkungen gelockert werden.

FAZIT

Die Mowi-Aktie konnte sich ein wenig von ihren im Zuge des ersten Corona-Schocks erlittenen Kursstürzen erholen. Mittel- bis langfristig ist einiges an Potenzial vorhanden. Schließlich gehört das Thema Aquafarming dazu, wenn es um Ernährungsgewohnheiten der Zukunft geht. Neben Mowi und Beyond Meat gehören auch große Nahrungsmittelkonzerne, Futtermittelproduzenten und selbst Duftstoff- und Aromenhersteller zu den Profiteuren der neuen Trends.

Wer sich nicht entscheiden kann und als Anleger nicht nur auf einen von ihnen setzen möchte, kann mit dem Partizipationszertifikat auf einen Alternative Proteins Basket (WKN: VF87U9 / ISIN: DE000VF87U91) mit nur einem Trade gleich an der Entwicklung mehrerer vielversprechender Kandidaten im Bereich Essen der Zukunft partizipieren.

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