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Vor Corona dominierte das Thema Klimaschutz die weltweite Berichterstattung. Kein Wunder, dass Greta Thunberg zur Person das Jahres 2019 wurde. Die schwedische Schülerin machte mit ihrem Schulstreik und später der „Fridays for Future“-Bewegung auf das Thema aufmerksam. Ein Grund, warum sich Investments mit dem Label „Nachhaltigkeit“ großer Beliebtheit erfreuen. Wir haben einige Unternehmen und Investmentvehikel herausgesucht, die einigen Nachhaltigkeitsaspekten genügen. Dieses Mal: Tomra und VOW.

Tomra

Geht es um das Recycling von Kunststoffen wie beispielsweise gebrauchten Getränkeverpackungen, führt am norwegischen Unternehmen Tomra (WKN: 872535 / ISIN: NO0005668905) kein Weg vorbei. Die Produktpalette des norwegischen Konzerns umfasst Leergutrücknahme-Systeme, automatische Sammelsysteme, Materialtransport und -verarbeitung, Abfallerkennungs- und Abfallsortiersysteme sowie die Materialverdichtung. Erst im Oktober vergangenen Jahres verkündete der Präsident und Vorstandsvorsitzende Stefan Ranstrand auf der Meeresschutzkonferenz „Our Ocean“ in Oslo, dass sich Tomra verpflichtet, einen signifikanten Beitrag zum Erreichen einer Recycling-Quote für Kunststoffe zu leisten.

Der Plan lautet, bis zum Jahr 2030 rund 40 Prozent der weltweit produzierten Plastikverpackungen zu sammeln und zu recyceln. Die Erfolgsaussichten dafür stehen gut. Der Auftragseingang im Bereich Sortierlösungen erreichte Ende 2019 ein neues Rekordniveau. Neue Spitzenwerte bei den Umsätzen und Gewinnen sind damit im laufenden Jahr sehr wahrscheinlich. Auch für den Aktienkurs, der in den vergangenen 10 Jahren im Schnitt um 24 Prozent p.a. zulegte, dürfte es weiter nach oben gehen.

VOW

Mit einem Börsenwert von über 300 Mio. Euro ist das in Norwegen ansässige Unternehmen VOW (ehemals „Scanship“) (WKN: A111AY / ISIN: NO0010708068) ein noch eher kleiner Player im Umweltbereich. Doch für Anleger lohnt es sich, VOW auf dem Radar zu haben. Der Konzern bietet Lösungen für die Abwasserreinigung und Abfallentsorgung von Kreuzfahrtschiffen an. Vor wenigen Monaten erzielte VOW außerdem einen Erfolg bei der eigenen MAP-(Modified Atmosphere Packaging „Verpacken unter Schutzatmosphäre“) Technologie.

Hier konnte das Unternehmen einen Vertrag über die Lieferung seiner ersten groß angelegten landbasierten industriellen MAP zur Herstellung von „Biokohle“ durch Pyrolyse von organischen Abfällen abschließen. VOW konnte die Umsätze in den vergangenen Jahren sukzessive ausbauen. Von 2018 auf 2019 wurden die Erlöse von 330 Mio. auf rund 400 Mio. Norwegische Kronen verbessert. Für 2020 rechnen Branchenexperten mit einem Wachstum auf über 600 Mio. Norwegische Kronen. Der Gewinn je Aktie soll demnach von rund 0,30 Kronen auf 0,60 Kronen verdoppelt werden, dementsprechend eröffnet sich bei der Aktie großes Gewinnpotenzial. Wer hier Ende 2014 einstieg, verzeichnet bereits Kursgewinne von durchschnittlich über 80 Prozent jährlich.

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