Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Aktien von Pharma-Unternehmen sind für Anleger inmitten der Corona-Pandemie zu einer interessanten Anlage geworden. Auch die Papiere des Bad Homburger Fresenius-Konzerns (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) werden stärker nachgefragt. Die Gründe hierfür liegen weniger in der Hoffnung der Anleger, dass Fresenius einen Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt, sondern vielmehr darin, dass sich das Geschäftsmodell als äußerst krisenfest erweist.

Im Auftaktquartal steigerte die Fresenius SE den Umsatz auf rund EUR 9,1 Mrd., währungsbereinigt ein Plus von 7 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug EUR 1,125 Mrd. und blieb damit auf einem konstanten Niveau. Seitens des Unternehmens gibt man sich optimistisch, dass die Pandemie das Geschäftsergebnis nicht beeinflussen wird. Dieser Ansicht sind auch viele Analysten: Für Morgan Stanley ist das Unternehmen „grundsolide“ aufgestellt und „größter Favorit in der europäischen Medizintechnik-Landschaft“.

Die Fresenius SE ist in drei Geschäftsfeldern aktiv

Um zu verstehen, wie der Pharma-Konzern sein operatives Geschäft betreibt, lohnt es sich, die einzelnen Geschäftszweige genauer zu betrachten. Mit einem Umsatz von EUR 17,3 Mrd. im Jahr 2019 ist die Fresenius Medical Care (FMC) der größte Geschäftsbereich von Fresenius. FMC hat sich auf Dienstleistungen für Dialysepatienten spezialisiert. In einem Netz von knapp 4.000 Dialysezentren werden rund 10 % aller weltweiten Dialysepatienten von FMC behandelt. Neben den reinen Dienstleistungen ist FMC auch der weltweit führende Anbieter von Produkten für Dialysebehandlungen, wie zum Beispiel Geräte und Filter.

Neben der Bereitstellung von Dialysezentren betreibt Fresenius über die Tochter Helios Kliniken in ganz Europa. Allein in Deutschland und Spanien betreibt man zusammen 136 Krankenhäuser mit rund 1.500 Intensivbetten. Damit ist Helios der größte private Klinikbetreiber Europas. Aufgrund der aktuellen Coronakrise hat Helios seine Kapazitäten massiv aufgestockt. In Deutschland ist die Zahl der Intensivbetten auf ca. 1.500 gesteigert worden und in Spanien wurde die Zahl der Intensivbetten auch massiv ausgebaut.

Das dritte große Geschäftsfeld ist die Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten. Die Tochtergesellschaft Fresenius Kabi verfügt über ein sehr breit diversifiziertes Produktportfolio und die meisten dieser Produkte werden auch trotz der Coronakrise von den Patienten benötigt…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

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