Bildquelle: Deutsche Bank / Pixabay / JamesQube

Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) konnte an der Börse in den vergangenen Monaten wieder kräftig Boden gutmachen. Nachdem die Aktie im März auf ein historisches Tief bei 4,45 Euro gefallen war, konnten sich die Notierungen bis Anfang Juni auf ein Dreimonatshoch bei rund neun Euro nach oben arbeiten (aktuell: 8,20 Euro).

Auf dem Weg der Besserung

Viele Anleger fragen sich jetzt, ob die jüngste Kurs-Rallye nur ein vorübergehendes Strohfeuer ist oder ob damit eine nachhaltige Aufwärtstrendwende eingeleitet worden ist. Fundamental gesehen ist die Deutsche Bank auf dem Weg der Besserung. So wurde vor kurzem ein wichtiger Meilenstein in Bezug auf den laufenden Konzernumbau erreicht: Die Privatkundenbank wird neu strukturiert.

Niedrigzinsen haben die Profitabilität belastet

Die Privatkundenbank gehört zu den vier Hauptsäulen des DAX-Konzerns. Gleichzeitig gibt es hier auch die größten Herausforderungen, was die Profitabilität anbelangt. Denn die jahrelangen Niedrigzinsen haben kräftig auf die Profitabilität gedrückt. Nun will das Geldhaus den internationalen Teil dieser Sparte neu ordnen.

Kosten sollen kräftig sinken

Das Geschäft mit Vermögenskunden sowie die Sparte internationales Geschäft mit Privat- und Firmenkunden werden zusammengeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kosten deutlich zu senken. Bis zum Ende des Konzernumbaus im Jahr 2022 sollen alleine im Privatkundengeschäft 1,4 Mrd. Euro eingespart werden. Der neu entstandene Bereich wird dann unter dem Namen Internationale Privatkundenbank firmieren.

In Deutschland wurde im Mai bereits der Privatkundenbereich durch die Fusion der DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit dem Konzern verschlankt. Die Deutsche Bank betreut in der neu geschaffenen Internationalen Privatkundenbank weltweit 3,5 Mio. Kunden und erzielt Erträge von etwa drei Milliarden Euro jährlich.

Genügend Kapital vorhanden

Dass der Konzernumbau trotz der andauernden Coronavirus-Krise konsequent fortgeführt wird, ist positiv zu werten. Auch das jüngste Statement von Risikomanagement-Vorstand Stuart Lewis, wonach genügend Kapital vorhanden ist, um schwere Wirtschaftskrisen durchzustehen, macht Hoffnung. Denn infolge der Coronavirus-Pandemie wuchsen die Sorgen um eine mögliche erneute Kapitalspritze in Form einer Kapitalerhöhung.

Trendpfeile zeigen (vorerst) nach oben

An der Börse hat sich die charttechnische Lage für die Aktie der Deutschen Bank in den zurückliegenden Monaten ebenfalls aufgehellt. Die Aktie konnte seit dem März-Tief bei 4,45 Euro bis Mitte Juni zeitweise um 87 Prozent zulegen und notiert damit jetzt im Abstand von 17 Prozent über der 200-Tage-Linie (7,10 Euro), womit die Trendpfeile hier derzeit nach oben zeigen.

Das nächste Kursziel ist das Februar-Hoch bei 10,37 Euro. Im Falle eines erneuten Kursrücksetzers gilt es, die bei 7,10 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zu verteidigen. Ansonsten droht ein Rückfall bis zum März-Tief bei 4,45 Euro.

Anleger, die auf einen Kursanstieg der Deutsche-Bank-Aktie setzten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC9QMX / ISIN: DE000MC9QMX5) auf der Long-Seite an. Wer von fallenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Short-Produkten (WKN: MF6W7W / ISIN: DE000MF6W7W5) die Gelegenheit, diese Strategie umzusetzen.

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