Die Staatsanwaltschaft München prüft: Wie kam es zur Bilanzfälschung bei Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)? Der Vorstand gab am Montag bekannt, dass die Treuhandkonten „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht bestehen. 1,9 Milliarden Euro in den Büchern existierten also gar nicht. „Man hat Krimis an der Börse. Für mich ist es ein Schock-Erlebnis festzustellen, dass ein Vorstand einräumen muss, dass ein Viertel der Bilanzsumme gar nicht existieren. Da ist geschlampt worden“, sagt Robert Halver. Der Experte der Baader Bank fragt: „Werden die Banken Wirecard retten? Werden sie das nicht tun, ist Wirecard nicht zu halten.“ Die Aktie ist die vergangenen Tage abgestürzt. Ist das jetzt ein Schnäppchen für Anleger? „Das ist ein reines Zocker-Papier. Man kann nicht sagen, was passiert. Ich glaube da ist Lotto spielen seriöser. Es kann sein, dass die Wirecard einen Verdoppler macht, wenn sie gerettet wird. Aber es ist auch möglich, dass sie sich weiter halbiert. Man kann keine Angaben dazu machen.“ Alle Infos im Interview mit Inside Wirtschaft.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: inside-wirtschaft.de / Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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