Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Während sich die Aktienmärkte im Juni mit leicht positiver Tendenz weiter stabilisierten, zeigte das Handelsvolumen mit strukturierten Wertpapieren einen deutlichen Zuwachs von 26,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Insgesamt erreichten die Umsätze mit Zertifikaten und Hebelprodukten an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt im Juni laut DDV-Angaben gut 5,4 Mrd. Euro und übertrafen damit weiterhin den rollierenden Mittelwert der zurückliegenden zwölf Monate von 4,3 Mrd. Euro.

Mit einem Volumenanstieg um 29,6 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro profitierten Hebelprodukte überdurchschnittlich vom dynamischen Handelsgeschehen. Ihr Anteil an den gesamten Börsenumsätzen mit strukturierten Wertpapieren erreichte 75,5 Prozent. Die Umsätze mit Anlageprodukten legten um 18,3 Prozent auf mehr als 1,3 Mrd. Euro zu, heißt es weiter.

Auf den ersten drei Plätzen der Emittentenrangliste gab es zwar erneut keine Positionswechsel, aber nach dem engen Rennen im Vormonat wurden die Abstände erheblich größer. BNP Paribas baute ihren Vorsprung an der Spitze aus und erreichte im Juni einen Marktanteil von 15,2 Prozent vor der Société Générale (13,2 Prozent) und Vontobel (11,2 Prozent). Auf den weiteren Plätzen der Top Ten gab es einige Verschiebungen.

Goldman Sachs musste einen Abstieg um fünf Stufen auf Position zehn hinnehmen, weil der Marktanteil um 1,6 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent nachgab. Die DZ BANK, Citigroup und UBS rückten dafür um jeweils eine Stufe vor. Größter Gewinner war im Juni aber die Unicredit. Mit 1,2 Prozentpunkten schaffte sie den größten Anteilszuwachs der gesamten Emittentenrangliste und kletterte um drei Stufen auf Platz sieben, so der DDV.

Weshalb die Société Générale und Vontobel im Gesamtklassement hinter der führenden BNP Paribas etwas zurückfielen, wurde insbesondere bei den Anlageprodukten erkennbar. Dort verlor die Société Générale 2,8 Prozentpunkte an Marktanteil und stieg um eine Stufe auf Platz vier ab. Vor allem aber büßte Vontobel seine Spitzenposition des Vormonats aufgrund von 4,8 Prozentpunkten Marktanteilsrückgang ein und fiel auf Platz drei zurück. Davon profitierten BNP Paribas und die DZ BANK, die um eine Stufe auf Platz eins bzw. um zwei Stufen auf Rang zwei vorrückten. Im Bereich der Hebelprodukte festigte BNP Paribas ihre Führungsposition und auch die Société Générale zeigte sich auf Platz zwei stabil, heißt es weiter.

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