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Nach der Einigung über einen gemeinsamen EU-Wiederaufbaufonds richtet sich der Fokus zum Ende der Woche auf die USA. Mit ca. 1,3 Mio. werden die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche auf dem Niveau der Vorwoche erwartet. Schon in den letzten Wochen schien sich der Wert auf diesem Niveau zu stabilisieren.

Auch die Folgeanträge werden mit etwa 17 Mio. stabil auf erhöhtem Niveau erwartet. Dies verdeutlicht, dass sich der Abbau der hohen Arbeitslosigkeit offensichtlich verlangsamt. Am Freitag folgen dann die Schnellschätzungen der Markit- Einkaufsmanagerindizes, u.a. für die USA.

Nach den zuletzt überraschend positiven ISM-Einkaufsmanagerindizes werden jetzt auch beide Indizes – für das verarbeitende Gewerbe und für Dienstleistungen – über der Marke von 50 Punkten, also im expansiven Bereich, erwartet.

Da die stark steigenden Corona-Infektionen einiger US-Bundesstaaten die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die bundesweite Unternehmensstimmung zumindest kurzfristig negativ beeinflusst wird und die Erwartungen enttäuscht werden könnten.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Donner & Reuschel / Bildquelle: Pixabay / 12019

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