Bildquelle: Pixabay / Ri_Ya

Trotz der großen Nachfrage nach Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken verzeichnete 3M (WKN: 851745 / ISIN: US88579Y1010) im abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal (per Ende Juni) deutliche Einbußen beim Umsatz und beim Gewinn. Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um zwölf Prozent auf 7,2 Mrd. US-Dollar. Damit fiel der Umsatz etwas niedriger aus als erwartet worden ist. Analysten rechneten mit einem Umsatz von im Schnitt 7,3 Mrd. US-Dollar.

Gewinneinbruch

Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 1,3 Mrd. US-Dollar beziehungsweise 2,24 US-Dollar je Aktie verbucht. Das waren zwar rund 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sondereffekte brach der Gewinn je Aktie jedoch um 16 Prozent auf 1,78 US-Dollar ein. Die Erwartungen der Analysten wurden damit um 1 Cent verfehlt.

Keine Jahresprognose

Laut dem US-Mischkonzern hat sich die Pandemie im zweiten Quartal unterschiedlich auf die Geschäfte ausgewirkt. Während das Unternehmen weiterhin von einer erhöhten Nachfrage nach Schutzausrüstung profitiert, schwächelt das Geschäft etwa mit Autozubehör. Wegen der nach wie vor nur schwer abzuschätzenden weiteren Pandemieentwicklung gibt 3M weiterhin keine Jahresprognose ab.

Innovativ und forschungsstark

3M verfügt über eine besonders umfassende Produktpalette, die von Büroartikeln (u.a. Post-it-Haftzettel) über Autozubehör bis hin zu Haushaltereinigern und Elektronikbauteilen reicht. Zum Angebotsportfolio gehören über 55.000 Produkte. Jährlich werden über 1.000 neue Produkte auf den Markt gebracht. Außerdem hält das Unternehmen mehr als 25.000 Patente, was 3M zu einem der innovativsten und forschungsstärksten Unternehmen der Welt krönt.

Die Aktie von 3M verzeichnete über viele Jahre hinweg einen steilen Kursanstieg. Zwischen Mitte 2009 und Anfang 2018 haben sich die Notierungen mehr als verfünffacht, wobei im Januar 2018 ein neues Allzeithoch bei 210 Euro markiert wurde.

Aktie weiterhin im Konsolidierungs-Modus

Im Anschluss ging es für den Aktienkurs aber in mehreren Etappen kräftig nach unten. Bis zum März dieses Jahres brach der Kurs zeitweise bis auf 107 Euro ein, woraufhin sich die Aktie bis Ende Juli wieder in den Bereich der 136er-Marke nach oben arbeiten konnte.

Auf diese Kursmarken kommt es jetzt an

Neue Kaufsignale würde es hier geben, wenn der Sprung über die 200-Tage-Linie (143 Euro) und das Juni-Top (149,42 Euro) gelingt. Das nächste Kursziel wäre dann das bisherige Jahreshoch vom Januar bei 165,28 Euro. Vorerst bleibt die Lage für die Aktie aber weiter angespannt.

Wer auf den Turnaround der 3M-Aktie setzen und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelzertifikate auf der Long-Seite an (WKN: MC7YSE / ISIN: DE000MC7YSE0) an. Skeptiker haben wiederum die Gelegenheit mit entsprechenden Short-Hebelprodukten (WKN: MC1E3U / ISIN: DE000MC1E3U2) auf fallende Kurse der Dow Jones-Aktie zu setzen.

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