Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Fresenius Medical Care (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) hat am Donnerstagmorgen starke Geschäftszahlen zum zweiten Quartal präsentiert. So wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 4,6 Mrd. Euro gesteigert. Das entsprach genau den Erwartungen der Analysten.

Der Nettogewinn wurde im zweiten Quartal um 38 Prozent auf 351 Mio. Euro beziehungsweise 1,20 Euro je Aktie gesteigert. Mit diesem Gewinnanstieg wurden die Prognosen der Analysten weit übertroffen. Die Gewinnerwartung lag im Vorfeld bei im Mittel nur 0,53 Euro je Aktie.

Ausblick bestätigt

Wegen der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr wird der Ausblick für das Gesamtjahr 2020 bestätigt. Für 2020 erwartet der Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen sowohl beim Umsatz als auch beim Konzernergebnis weiterhin ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Diese Ziele sollen die voraussichtlichen Auswirkungen von Covid-19 einschließen.

Einsatz von Telemedizin

Der DAX-Konzern erklärte, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 im zweiten Quartal fortgesetzt worden sind. Demnach konnte Fresenius Medical Care dank der frühzeitig ergriffenen umfassenden Schutzmaßnahmen den Betrieb in den weltweit mehr als 4.000 Dialysezentren ohne nennenswerte Unterbrechungen und mit minimalen Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten aufrechterhalten. Dies soll ermöglicht worden sein durch den Einsatz von Telemedizin, die, wo es nötig war, persönliche durch virtuelle Patientenkontakte ersetzt hat.

Weltmarktführer

Fresenius Medical Care gilt als die weltweite Nummer eins bei den Anbietern von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. In einem Netz aus rund 4.000 Dialysezentren betreut der Konzern weltweit mehr als 340.000 Dialysepatientinnen und -patienten.

Diese Widerstände müssen überwunden werden

Trotz der guten Quartalszahlen notiert die Aktie von Fresenius Medical Care am Donnerstagvormittag etwas schwächer (-1,1 Prozent, 77,74 Euro). Die nächsten Kursziele sind hier das Top vom 23. Juli bei 79,96 Euro und das bisherige Jahreshoch vom Februar bei 81,10 Euro.

Kräftiges Gewinnpotenzial

Gelingt der Ausbruch über diese Kursbarrieren wäre der Weg frei bis zum Allzeithoch vom Februar 2018 bei 93,82 Euro. Damit eröffnet sich hier in den kommenden Monaten ein Gewinnpotenzial von rund 20 Prozent.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Fresenius-Medical-Care-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des Papiers profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VP2G8A / ISIN: DE000VP2G8A3) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben mit passenden Short-Produkten (WKN: VL620S / ISIN: DE000VL620S8) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Fresenius-Medical-Care-Aktie zu setzen.

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