Bildquelle: Pressefoto © Deutsche Bundesbank

Der Goldpreis jagt von einer Höchstmarke zur nächsten und erreichte vergangene Woche mit fast 2.000 US-Dollar pro Unze ein neues Allzeithoch. Zu verdanken hat das gelbe Edelmetall seine ansehnliche Wertentwicklung vor allem der Corona-Pandemie und den dadurch entstehenden Unsicherheiten an den Aktienmärkten. Und wenn immer sich Unsicherheiten an den Märkten eröffnen, suchen Anleger vermehrt nach «sicheren Häfen».

Gold im Aufwärtstrend

Seine Entwicklung, die «Goldfans» strahlen lässt, verdankt das gelbe Edelmetall insbesondere der Corona-Krise. Einerseits suchen Anleger in Zeiten erhöhter Unsicherheiten an den Aktienmärkten vermehrt nach möglichst «sicheren» Anlagen. Das kam für Gold, das einen Ruf als «Safe Haven» genießt, genau richtig. Andererseits sorgen die globale Liquiditätsschwemme der Notenbanken, niedrige Realzinsen, ein schwacher US-Dollar und steigende Schuldenberge für eine Kursrallye bei Edelmetallen.

Ob das Kursfeuerwerk noch weitergeht – oder ob der Goldpreis damit seinen Höhepunkt erreicht hat, vermag niemand mit Sicherheit zu sagen. So sind auch die Analysten geteilter Meinung. Die Rohstoffstrategen der Bank of America Merryll Lynch sehen für die nächsten 18 Monate aber durchaus noch Potenzial für Kurssteigerungen.

Ihre Prognose begründen sie mit den Realzinsen, die auch in nächster Zeit auf ihrem tiefen Niveau verbleiben dürften. Zudem weisen sie auf die lockere Geldpolitik diverser Nationalbanken…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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[…] Corona-Ansteckungszahlen lassen eine sogenannte zweite Welle befürchten. Ein Grund, warum der Goldpreis seine Rekordjagd oberhalb der Marke von 2.000 US-Dollar pro Feinunze […]