Bildquelle: Pressefoto Varta

Die Aktie von VARTA (WKN: A0TGJ5 / ISIN: DE000A0TGJ55) konnte Anfang August zeitweise deutlich zulegen und notiert damit jetzt wieder so hoch wie vor der Corona-Krise Anfang Januar. Für Kauflaune bei den Anlegern sorgte zuletzt vor allem die Meldung vom Montag, dass der TecDAX– und MDAX-Konzern alle Klagen gegen Samsung (WKN: 923086 / ISIN: US7960542030) und deren Kunden zurückgezogen hat und die Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Konzern weiter ausbauen will.

Varta hatte Samsung vorgeworfen, Patente im Bereich der Lithium-Ionen-Zellen durch den Kauf von Nachahmer-Batterien verletzt zu haben, die in den Headsets von Samsung verwendet worden sind.

Richtungswechsel beim Streitthema

Nun gab es den Richtungswechsel bei dem leidigen Streitthema. Varta hat alle Klagen zurückgezogen und Samsung verzichtet im Gegenzug auf Klagen gegen den Batteriehersteller. Zudem gab Varta bekannt, in den kommenden Jahren der Hauptlieferant für wiederaufladbare Batterien der Headsets von Samsung zu bleiben. Dazu wurde ein entsprechender Liefervertrag abgeschlossen.

Geschäftsbeziehungen werden intensiviert

„Wir freuen uns, dass wir die Geschäftsbeziehungen mit Samsung noch einmal intensivieren können“, erklärte Varta-Chef Herbert Schein. „Es ist sehr erfreulich, dass wir gemeinsam diese Lösung gefunden haben und nun gestärkt zusammen in die Zukunft gehen werden.“ Außerdem teilte Varta mit, dass in Kürze Einigungen mit anderen Herstellern von Wearables erfolgen würden und die entsprechenden Gespräche bereits laufen.

Varta ist auf die Herstellung vieler unterschiedlicher Batterien spezialisiert, von der Mikro- und der Haushaltsbatterie bis hin zu Energiespeichersystemen. Außerdem will Varta mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Länder Baden-Württemberg und Bayern im Volumen von rund 300 Mio. Euro die nächste Generation von Lithium-Ionen-Zellen erforschen und eine Massenproduktion aufbauen.

Eigene Marktposition wird gestärkt

Um dieses ambitionierte Ziel zu realisieren, hat Varta in der Region im vergangenen Jahr bereits rund 500 Mitarbeiter eingestellt. In den kommenden zwölf Monaten soll das Personal um weitere 1.000 Beschäftigte aufgestockt werden. Mit dem neuen Vorhaben dürfte Varta die eigene Marktposition weiter stärken, was bei der Aktie für weiteren Kursauftrieb sorgen sollte.

Überzeugende Börsen-Historie und weiteres Gewinnpotenzial

Die bisherige Kurshistorie kann hier voll überzeugen. Trotz des zwischenzeitlichen Corona-Rückschlags konnten sich die Notierungen seit dem Börsengang im Oktober 2017 rund versechsfachen. Das nächste Kursziel ist das Allzeithoch vom Dezember 2019 bei 128 Euro. Die Varta-Aktie bleibt damit weiterhin aussichtsreich.

Anleger, die von der Stärke von Varta überzeugt sind, können mit einem Mini Future Long (WKN: MC9M3W / ISIN: DE000MC9M3W0) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Varta

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